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Das Geheimnis der Nießenden Frau

Ein nächtlicher Spaziergang am Neumarkt

Es war eine finstere Nacht, als ein Mann einsam an der majestätischen Kirche auf dem Neumarkt in Halle vorüberging. Doch plötzlich erblickte er etwas Ungeheuerliches: Eine Frau in schneeweißen Gewändern saß auf der alten Kirchhofsmauer und nieste wiederholt.

Ein seltsamer Brauch und ein unvermitteltes Versäumnis

Der Mann, von Schrecken ergriffen, rief aus, „Gott helfe!“ Doch die geheimnisvolle Frau antwortete nicht wie erwartet mit Dankbarkeit, sondern nieste erneut. Verwirrt rief er erneut „Gott helfe!“ Aber wieder nieste die Frau. Verblüfft und leicht verärgert rief er letztendlich aus: „Wenn Gott dir nicht helfen will, dann möge der Teufel dir Beistand gewähren!“

Die verpasste Erlösung

Sofort begann die Frau lauthals zu klagen und erklärte, dass, wenn er zum dritten Mal „Gott helfe!“ gerufen hätte, sie erlöst worden wäre. Doch nunmehro müsse sie weitere hundert Jahre auf Rettung warten. Der Mann gewahrte sich schuldig ob seiner unbedachten Worte und wusste nicht, wie er die verpasste Erlösung der Frau wieder gutmachen könne.

Der verzögerte Frühling

Ein rätselhafter März in Deutschland

Es schien, als ob der Frühling sich in diesem Jahr in Deutschland verirrt hatte. Der März kam und ging, doch die Wärme und das zarte Grün, das man erwartete, blieben aus. Die Menschen in Halle fragten sich, ob der Frühling diese Ecke der Welt übersehen hatte.

Ein Zeichen der Hoffnung

Doch urplötzlich, gegenüber auf dem Rasenplatz, bemerkten aufmerksame Augen, dass die weiße Decke des Schnees geschmolzen war. Und in der Nähe der alten, schwarzen Linde, schienen kleine grüne Knospen, von der Sonne und dem Wind sanft geschaukelt, aus den Ästen hervorzuspringen. Die Herzen der Menschen füllten sich mit Hoffnung, und ihre Augen flüsterten von kommendem Glück.

Die Offenbarung des Frühlings

Die Menschen trauten ihren Augen kaum. Sie öffneten ihre Mäntel und atmeten tief die frische Luft des nahenden Frühlings ein. Die Natur hatte ihren Mantel der Kälte abgeworfen und sich bereit gemacht für die wärmenden Umarmungen des Frühlings. Ein Flüstern der Freude erfüllte die Herzen, und die Nüstern der Menschen blähten sich vor Aufregung weit auf.

Pferd mit krausen Nüstern prüft das Roß die Luft, dann wiehert es muthig nur wie ich herrsche, dient das Thier, ein Druck, von dannen fliegt es mit mir, als wäre mein Sporn schon blutig 1124

Die Magie einer verpassten Chancen

Die Lehre aus der Geschichte einer Nießenden Frau

Die Geschichte der Nießenden Frau erinnerte die Menschen daran, wie wichtig es ist, auf die Worte und Taten in ungewöhnlichen Momenten zu achten. Die verpasste Erlösung der Frau lehrte sie, dass selbst die scheinbar harmlosesten Worte große Auswirkungen haben können.

Die verzögerte Ankunft des Frühlings

Der ungewöhnliche März, der den Frühling zurückhielt, war eine Erinnerung daran, dass die Natur ihre eigenen Pläne hat. Manchmal müssen wir geduldig sein und darauf warten, dass die Zeit für Veränderungen gekommen ist.

Die Freude des Augenblicks

Der Moment, in dem der Frühling schließlich ankam, war umso süßer, weil er lange ersehnt wurde. Die Menschen schätzten die Magie dieses Augenblicks und ließen sich von der Natur verzaubern, die sich nach und nach aus dem Winterschlaf erhob.

Das Wunder der verlorenen und wiedergefundenen Hoffnung

Die Gewissheit des Frühlings

Letztendlich lehrten uns die Geschichten der Nießenden Frau und des verzögerten Frühlings, dass die Gewissheit des Guten und des Schönen in unserer Welt immer wieder auf uns wartet, selbst wenn sie scheinbar verloren gegangen ist. Wir müssen nur die Augen offen halten und bereit sein, die Magie des Lebens in all ihren Facetten zu erkennen.

Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Sagen, Märchen und Gebräuche aus Sachsen und Thüringen 1846, Gott helf.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Und er schüttelt den dicken Kopf

daß er nur so fliegt, das sein nur alte, schreckliche Geister, junge Herr. Sam wünschen, er wären tot! Geister ihn immerfort so grausam plagen. Ach, junge Herr, junge Herr, ihr nix sagen Master Silas, er alte Sam sonst so viel zanken. Er sagen, sein keine Geister nix, sein keine Hexen nix auf der Welt, un alte Sam sie doch immer hören un sehen. Wenn er nur gewesen hier jetzt, er müssen glauben. Aber das sein immer so. Leute, was wollen nix glauben dran, glauben nix. Wollen nix sehen un hören und wenn 's annre Leute ihnen sagen, sie nix wollen wissen. Er hatte im stillen immer noch auf Befreiung gehofft. Auf dem Wege dahin versuchte der Unglückliche, so oft er konnte, sich anzuklammern; denn er wußte nun wohl, was ihm bevorstand. Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! […] Mehr lesen >>>


Welt und Himmelszelt - Erdreich und Himmelsphäre

Alle Bächlein von den Höhen springen, Die Lerchen surren hoch vor Vergnügen, welches sollt ich für meinen Teil gar nicht mit ihnen singen Aus voller Kehl und ahnungsloser Brust? Den lieben Allmächtigen laß meine Wenigkeit bloß wirken; jene Bächlein, Sperlingsvögel, Forst sowie Cluster ebenso Erdreich und Himmelsphäre kann beibehalten, Hat auch mein Sache aufs beste bestellt! Lagerstätte: unverblümt Bursche von Eiche Weiler. Sonett 1841. Im babylonischen Weltbild und im biblischen Weltbild, das darauf beruht, stellt man sich den Himmel als eine Trennung vor, die vergleichbar einer riesigen Glasglocke den Luftraum der Welt von der darüber liegenden Urflut trennt. In der deutschen Bibel wurde deshalb das Wort mit Feste übersetzt. Firmament, auch Himmelsgewölbe oder Himmelszelt, bezeichnet in den frühen Weltbildern den über der Erde gelegenen Teil des Kosmos. Diese Antwort ist so ziemlich das Beste, was auf die Nachwelt gekommen ist. Einzelne andere Repliken und Urteile z.B. über die Statue, sowie über Bücher und Bilder, deren Held sein Vater war sind unbedeutend, oft ungerecht und fast immer schief. Er sah alles zu einseitig, zu sehr von einem bloß eigenen Standpunkt aus, um gerecht sein zu können, selbst wenn ihm ein feinerer ästhetischer Sinn die Möglichkeit dazu gewährt hätte. Dieser ästhetische Sinn fehlte ihm aber völlig. Selber eine Kuriosität, brachte er es über die Kuriositätenkrämerei nie hinaus. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Den Forschern einen Streich zu spielen, war ihm ein besonderer Genuß. Er ließ von eigens engagierten Steinmetzen große Feldsteine konkav ausarbeiten, um seine Feldmark mit Hilfe dieser Steine zu einem heidnischen Begräbnisplatz avancieren zu lassen. Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. […] Mehr lesen >>>


Der Mönch am Jungferngrund

Der Jungferngrund ist ein dunkler, alter Ort, an dem nur das leise Flüstern der Zeit die Stille durchbricht. Seine tiefen Fichtenwälder, in denen das Zwielicht ewiger Dämmerung herrscht, verbergen ein Geheimnis, das seit Generationen sorgsam gehütet wird. Die Bauern und Holzfäller des Fichtelgebirges meiden diesen verwunschenen Winkel der Natur, denn sie wissen um die unheilvollen Geschichten, die das Moor unter dem Nebel webt. Es ist ein Ort der Legenden, an dem das Ungesagte mächtiger ist als jedes Wort. Seit jeher gilt, dass der Wald sich nur demjenigen öffnet, der seinen Geist respektiert und dem Ruf der Vergangenheit lauscht. Das Echo einer uralten Melodie, gespielt auf einem Instrument, das nicht mehr existieren sollte, zieht einen jungen Mann in seinen Bann. Ohne es zu ahnen, folgt er den Spuren eines uralten Unheils und dringt tiefer in die vergessene Welt des Jungferngrundes vor. Hier, wo die Bäume dicker und der Atem des Waldes spürbarer wird, stößt er auf eine verlassene Schutzhütte und ein verwittertes Buch, das von einer Zeit erzählt, als die Täler noch voller Leben und die Gipfel voller Hoffnung waren. Doch die Seiten offenbaren nicht nur die unschuldige Geschichte von jungen Frauen, die am Bach Leinen waschen und von Liebenden, die unter den Sternen tanzen. Mit jeder Zeile verdichtet sich die Atmosphäre, wird spürbar, wie der Schatten eines unsagbaren Verrats über die Szenerie fällt. Die alten, schiefen Schriften weisen auf eine verlorene Liebe hin, einen Eidbruch, der die ganze Region in einen Bann der Trübsal legte. Ein starrer, alter Mann, der in der Nähe der Hütte Wache hält, warnt den Eindringling vor der Rückkehr der "Jungfrauen", die nicht das sind, was sie scheinen, sondern vielmehr das Echo einer Tragödie, die auf Erlösung wartet. Zwischen alten Ruinen und den letzten Spuren einer längst vergessenen Kultur entdeckt der junge Mann ein altes Rätsel, das ihn vor eine unmögliche Wahl stellt. Das Schicksal der alten Welt und das seiner eigenen Liebe hängen davon ab. Wird er die Jungfrauen vor der Dunkelheit retten oder wird er, wie all die Wanderer vor ihm, für immer in den Nebelschleiern des Jungferngrunds verschwinden? […] Mehr lesen >>>


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Verschmähte grünen Weide Immer hör ich mir zu Leide eine helle Flöte blasen. Und da hockt er morgenmunter auf umbuschtem Erlensitze, bläst sein leichtes Lied herunter, […]
Wogen süßer Lust Sehnt Wenn die Klänge nahn und fliehen In den Wogen süßer Lust, Ach! nach tiefern Melodien Sehnt sich einsam oft die Brust. Anklänge, originell und […]
Rosen und Jasmin Sinkend schwebt der Mond in Schleiern Trüber Wolken durch die Luft, Rosen und Jasminblüt' feiern Seinen Glanz mit süßem Duft. Unbegrenzte […]

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