Das Protokoll der
Tief unter dem modernen Glas und Stahl der Stadtverwaltung erstrecken sich andere, ältere Adern. Hier herrscht kein pulsierender Lärm des Alltags, […] Mehr lesen
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Tief unter dem modernen Glas und Stahl der Stadtverwaltung erstrecken sich andere, ältere Adern. Hier herrscht kein pulsierender Lärm des Alltags, […] Mehr lesen
Mehr lesenStellen Sie sich eine Welt vor, in der die größte Reise nicht über Ozeane oder Berge führt, sondern durch das Labyrinth der menschlichen Stimme. […] Mehr lesen
Mehr lesenEs gibt Orte, die atmen nicht nur Luft, sondern auch Vergangenheit. Sie sind durchtränkt von einem stillen Wissen, das in den Wurzeln der Bäume […] Mehr lesen
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Mit den besten Wünschen und tiefen Verständnis für das Übernatürliche,
Ihr Chronist des Geheimnisvollen und Führer durch die ewige Nacht.
Quellenangaben:
Inspiriert von flüchtigen Schatten, die in der Dämmerung durch die düsteren Korridore des Gymnasiums huschen.
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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daß er 'was zu essen bekommt, Du wirst recht hungrig sein, Tom? Endlich, endlich kann ich dich einmal nach Herzenslust betrachten, mein Junge, Gott, wie sich meine Augen darnach gesehnt mehr lesen >>>
Sobald wir mit den Pferden vor die Thüre kommen, werden wir Kugeln erhalten. Es ist genug an dem Erbissenen. Aber diese Leute wollen ja die Pferde haben und werden diese also mehr lesen >>>
In Europa, Asien und Amerika richtete er in einem 1800 Meilen breiten, den Aequator schief durchschneidenden Striche von 35° nördlicher bis zu 40° südlicher Breite mehr lesen >>>
Dann, ohne Vorwarnung stoppte Vahorad seinen Sturzflug. Der gigantische Drache hielt sich mit kräftigen Flügelschlägen in der Luft und Elnaril schütze mehr lesen >>>
Am 5. November, dem Anfang des Sommers unter diesen Breitengraden, war das Wetter trübe; die Matrosen bemerkten ein Felsenriff in der Entfernung mehr lesen >>>
Da ergriff Joe verzweiflungsvoll einen letzten Block und warf ihn aus der Gondel; und sieh, der Victoria hob sich um etwa hundert Fuß, mehr lesen >>>
Die Überwachung läuft offenbar so ab: Aus den Filtern in den Internet-Switchen findet ein NSA-Mitarbeiter irgendeine mehr lesen >>>
Das Schwert durchbohret seine Seite. Nach seinem Fall Nimmt unser Ritter hin, als Beute, Den Zauberstahl. Nun mehr lesen >>>
Und der Makredsch von Mossul ist entflohen? So ist es. Er war an allen Fehlern schuld, die der Mutessarif mehr lesen >>>
Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, mehr lesen >>>
Aus der schweigenden Schneeeinsamkeit kehre ich heim; da gleißt und bricht aus breiten mehr lesen >>>
Sein älterer Sohn, Ernst II., folgte ihm, er war ein einsichtsvoller, mehr lesen >>>
Doch, mit Ehrfurcht ausgewichen, In des Volkes Mitte wandelt Das mehr lesen >>>
Herauf ihr Riesengeister aus alter Heldenzeit! Ihr habt mehr lesen >>>
Wessen Vogel ist das? Ich glaube ich weiß es. mehr lesen >>>
Zeitleisten, lesenswerte Kommentare mehr lesen >>>
Ich, Armer, sollte Brot dir mehr lesen >>>
Er malte große mehr lesen >>>
Wenn es mehr lesen >>>
Tief unter dem modernen Glas und Stahl der Stadtverwaltung erstrecken sich andere, ältere Adern. Hier herrscht kein pulsierender Lärm des Alltags, sondern das stetige, trockene Atmen der Vergangenheit. In endlosen Gängen aus Stahlregalen schlummern Akten, bedeckt mit dem feinen Grau des Vergessens. Die Luft schmeckt nach statischem Papier und kalter Erde. Dies ist das Gedächtnis der Stadt, ein Ort der reinen Ordnung. Doch in diesem perfekten System existiert ein Riss, eine Abweichung von der Karte, eine Kammer, die in keinem offiziellen Grundriss verzeichnet ist. Sie atmet einen anderen Duft aus: nach welkem Wachs, moderndem Holz und einer unheimlichen Süße, die an verwelkte Blumen auf alten Gräbern erinnert. Diejenigen, die hier arbeiten, sind Wächter dieser Stille. Sie folgen Protokollen, scannen Nummern, befriedigen historische Anfragen. Einer von ihnen stolpert an einem ganz normalen Tag über die Wahrheit. Es beginnt nicht mit einem Poltern, sondern mit einem fast zärtlichen, metallischen Klicken. Ein Regal gibt nach und offenbart einen Raum aus rauem Stein. In seinem Zentrum thront ein fremdartiger Aktenschrank, dessen Holz zu leben scheint. Und dann flüstert es. Eine Stimme ohne Schall, die sich direkt im Bewusstsein formt, gefüllt mit einer Geduld, die Jahrhunderte überspannt. Es ist die Stimme einer Bittstellerin, deren Fall seit dem Pestjahr 1347 auf Bearbeitung wartet. Dies ist kein einfacher Spuk. Es ist das systematische Versagen einer Obrigkeit, die beschloss, das Übernatürliche zu archivieren statt es anzuhören. Der Akt G ist kein einfacher Bestand, er ist ein Gefängnis für unerlöste Geschichten, ein Sarkophag für juristische Geister. Jede Schublade birgt eine erstickte Empörung, ein eingefrorenes Unrecht. Und die Wut über diese administrative Ignoranz hat sich angestaut wie Wasser hinter einem brüchigen Damm. Der zufällige Entdecker dieser Nische wird nun zum Zeugen, wie dieser Damm bricht. Er sieht, wie sich die gesammelte Frustration von sechshundert Jahren materialisiert und in die sterile Welt der Aktenordnung eindringt. Papierstürme fegen durch die Gänge, und in den wirbelnden Dokumenten erscheinen Gesichter. Die Geister fordern keine Rache. Sie fordern etwas viel Beunruhigenderes: eine ordentliche Sitzung. Sie bestehen auf die Einhaltung von Paragraphen, die die Welt der Lebenden längst übermalt hat. Was geschieht, wenn die unbequeme Wahrheit der Vergangenheit auf die bequeme Amtsstube der Gegenwart trifft? Kann eine Stadtverwaltung einen Geist wegen eines Hausstreits aus dem Mittelalter verklagen? Der Archivar, nun zum unfreiwilligen Vermittler zwischen zwei Welten erkoren, muss einen Weg finden, das Undenkbare zu tun: Er muss die Bürokratie dazu bringen, sich ihren eigenen Gespenstern zu stellen. Doch in den oberen Etagen, in Büros aus Licht und Macht, hat man bereits einen anderen Beschluss gefasst. Man will die Nische nicht öffnen, man will sie für immer versiegeln. Und dabei ist man bereit, weit mehr zu opfern als nur die Wahrheit. […] Mehr lesen >>>
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die größte Reise nicht über Ozeane oder Berge führt, sondern durch das Labyrinth der menschlichen Stimme. Eine Welt, in der Grammatik zu Gelände wird und jedes Verb ein unsichtbares Fahrzeug steuert. Für Timo beginnt diese Welt an einem ganz gewöhnlichen Tag, zerrissen durch einen ungewöhnlichen Brief. Der Umschlag fühlt sich anders an, trägt seinen Namen in einer fließenden, fast lebendigen Schrift und riecht nach fremder Erde und altem Papier. Die Einladung darin spricht nicht von einem Klassenraum, sondern von einer Fahrschule. Doch nicht für Autos oder Schiffe, für Sprachen. Dieser mysteriöse Ort, die "Fahrschule der Sprachen", existiert nicht auf Landkarten. Sie liegt versteckt im Herz eines undurchdringlichen Dschungels, ein Ziel, das nur diejenigen finden, die wirklich gerufen werden. Wer sind die Lehrer an einem solchen Ort? Ein Papagei, der mehr Sprachen beherrscht als jeder Gelehrte, begrüßt den verblüfften Timo nicht mit einem einfachen "Hallo", sondern mit einem vielstimmigen Chor aus Begrüßungen, der die Luft zum Schwingen bringt. Hier ist der Lehrplan das Leben selbst, und die Fahrerlaubnis ist kein Papier, sondern eine tiefe, innere Veränderung. Man lernt nicht Vokabeln, man taucht in sie ein. Doch diese Ausbildung birgt Gefahren, die kein gewöhnliches Lehrbuch erwähnt. Die Prüfungen dieser Schule finden nicht an Schreibtischen statt. Sie werfen einen mitten in das brodelnde Chaos eines Pariser Cafés, in dem ein falsches Wort eine diplomatische Krise auslösen kann. Sie sperren einen in die glühende Stille eines ägyptischen Grabes, wo nur das flüsternde Alt-Arabisch der Hieroglyphen den Weg ins Freie weist. Die Lehrer sind ebenso rätselhaft wie ihre Methoden: ein Mönch, der Sanskrit als lebendigen Code lehrt, eine Teemeisterin, die mit jeder Geste einen chinesischen Tonfall erklärt. Was ist der wahre Zweck dieser Einrichtung? Wer hat sie gegründet, und warum sucht sie gerade jetzt nach Schülern wie Timo? Zwischen all dem erklingt immer wieder ein verwirrendes Fragment, ein geisterhafter Monolog an den Mond, der sich in Timos Gedanken einnistet. Sind es Verse aus einem vergessenen Gedicht? Die verirrten Gedanken eines früheren Schülers? Oder eine Botschaft in einer Sprache, die er erst noch lernen muss? Dieses Rätsel ist der Schlüssel zu einem größeren Geheimnis, das tief im Dschungel vergraben liegt, der Legende vom "Schatz der Sprachen". Ein Schatz, der kein Gold ist, aber etwas, das mächtiger ist als alle Reichtümer der Welt. Um ihn zu finden, muss Timo das größte Wagnis eingehen: alles, was er zu lernen glaubte, in einer letzten, alles entscheidenden Prüfung anzuwenden. Die Grenze zwischen Lektion und echter, atemberaubender Gefahr verschwimmt. Wird die Sprache seine Rettung sein oder eine Falle, die von selbst zuschnappt? […] Mehr lesen >>>
Es gibt Orte, die atmen nicht nur Luft, sondern auch Vergangenheit. Sie sind durchtränkt von einem stillen Wissen, das in den Wurzeln der Bäume steckt, im Flechtenbewuchs der Steine und im dunklen Auge stiller Gewässer. Man betritt sie und spürt sofort das Gewicht einer anderen Zeit - nicht als historische Tatsache, sondern als gefühlte Präsenz, ein Flüstern, das knapp unter der Schwelle des Hörbaren schwingt. Hier, zwischen moosbedeckten Trümmern und dem endlosen Zug der Wolken, scheint die Grenze zwischen innen und außen, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zu einem hauchdünnen Schleier zu werden. Die Welt wird zum Spiegel, und was sie zurückwirft, sind nicht nur Bilder, sondern gefühlte Wahrheiten, Melodien ohne Ton. In dieser verwischten Landschaft beginnen die scheinbar stillen Dinge zu sprechen. Die Anordnung von Kieseln im Bachbett formt ein unleserliches, aber dringliches Script. Der Wind, der durch eine bestimmte Gruppe kahler Birken fährt, erzeugt keinen Zufallston, sondern ein konsistentes, trauriges Seufzen. Sind es die Geister der Winterwolken, von denen die alten Geschichten reden? Oder ist es das Land selbst, das die Emotionen aller, die es je durchquert haben, absorbiert und nun langsam wieder abgibt - ein Echo von Freude, Verlust und unerfüllter Sehnsucht? Die Natur erscheint nicht mehr als passive Kulisse, sondern als aktiver Teilnehmer, ein Mitsänger in einem Lied, dessen Text verloren ging. Was geschieht mit einem Versprechen, das nicht einer Person, sondern einem solchen Ort gegeben wird? Einem Gelübde, niemals zu vergessen, in den feuchten Boden geflüstert? Die Legenden erzählen von Bündnissen, die nicht mit Blut, sondern mit Aufmerksamkeit besiegelt werden. Wer zu lange dem Flüstern der kleinen Blumen im Schatten lauscht, wer versucht, die Melodie im Rauschen des Regens zu entziffern, der bindet sich vielleicht unwiderruflich an etwas, das älter ist als jede einzelne menschliche Seele. Es ist ein Tauschhandel: Trost für Erinnerung, Schönheit für Anwesenheit. Doch was fordert dieser stumme Chor am Ende ein? Die Gedanken bleiben zwischen Himmel und Erde gefangen, werden zu einem Teil des ewigen Kreislaufs aus Werden und Vergehen. Man beginnt, sich zu fragen: Bin ich es, der die Landschaft betrachtet, oder ist es die Landschaft, die mich längst betrachtet, mein Innerstes erkennt und nun nach und nach in sich aufnimmt? Wenn die letzte Erinnerung an einen geliebten Menschen nicht mehr im Herzen, sondern im Muster des Steinbelags oder im Duft des nassen Erdreichs gespeichert ist - wer bewahrt dann wen? Die Dunkelheit fällt, und die einzige Gewissheit ist das unabweisbare Gefühl, dass jede Blüte, jeder Vogelruf, jeder fallende Regentropfen eine direkte, persönliche Botschaft ist. Eine Botschaft, die nur darauf wartet, entschlüsselt zu werden, bevor es zu spät ist und man selbst zum Flüstern im Moos wird. […] Mehr lesen >>>
Inzwischen war wiederum von Weimar aus der Vorschlag an alle thüringischen Regierungen ergangen, die zur Ausführung der Deutschen Grundrechte erforderlichen Gesetze […]
Viele werden an den Spieß gesteckt Und lebendig gebraten, Viel auf der Folterbank gereckt, Bekennend ihre Taten. Viel werden bis aufs Mark zerfeilt, Viel […]
Der Kriegsbaum der Kannibalen! sagte der Doctor. Die Indianer nehmen nur die Schädelhaut, die Afrikaner aber den ganzen Kopf. Seit viertausend Jahren solche Blüthen […]