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Stellen Sie sich eine Stille vor, die nicht nur die Abwesenheit von Lärm ist, sondern ein eigenes, drückendes Gewicht hat. Folgen Sie einem Mann, […] Mehr lesen
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Stellen Sie sich eine Stille vor, die nicht nur die Abwesenheit von Lärm ist, sondern ein eigenes, drückendes Gewicht hat. Folgen Sie einem Mann, […] Mehr lesen
Mehr lesenEine Gemeinschaft lebt am Rande der Vergessenheit, in einer Landschaft, die sich selbst aufgegeben hat. Der Himmel ist eine gläserne Kuppel über […] Mehr lesen
Mehr lesenIn der Stunde zwischen drei und vier Uhr morgens, wenn das gewöhnliche Leben in einen toten Schlaf gefallen ist, erwacht eine andere Stadt. Sie […] Mehr lesen
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In stillem Gedenken an die ungesprochene Erinnerung zwischen Klippe und Kiefernwald,
Ihr Chronist des düsteren Anwesens am Ghormannsberg.
*Der geneigte Leser wird um Nachsicht gebeten, wenn sich die Topographie dieser Erzählung den unerbittlichen Gesetzen der Erinnerung und des Vergessens beugt. Strände verschieben sich, Städte verlieren ihre Gesichter im Wandel der Epochen, und selbst die Schatten, die alte Gemäuer werfen, sind nicht mehr die von einst. Diese Geschichte hält sich an eine andere, eine emotionale Wahrheit, die sich in den Lücken der offiziellen Chronik ansiedelt, dort, wo die Kreidefelsen die Fakten brechen und das Meer der Fantasie nachspült.
Quellenangaben:
Inspiriert von der beunruhigenden Erkenntnis, dass die gefährlichsten Monster aus menschlicher Gier geformt sind.
Geister und Sagen: Vom Mythos zur Attraktion
Deutsches Kriminalmuseum: Dauerausstellung zu Verbrechen und Justiz
Sagenhaftes Rügen: Die Mythen der Insel
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Ein schönes Weib! Der weiße Blick, er sprach von wildem Begehren; die stummen Lippen wölbten sich und lächelten stilles Gewähren. Die Nachtigall, sie sang so süß. Ich konnt nicht mehr lesen >>>
Ein Häuschen wünscht ich mir, versteckt und klein, auf dessen Sims sein Lied der Vogel singt, an dessen reb'umsponnen Fensterkreuz der letzte Ton der lauten Welt verklingt. mehr lesen >>>
besteht aus den altpreußischen Landen Magdeburg, Altmark, Preußisch Mansfeld, Halberstadt, Quedlinburg, Wernigerode, Hohenstein, Nordhausen, Mühlhausen, Eichsfeld mehr lesen >>>
Es beginnt in einer Stadt, die älter ist als ihre ältesten Pflastersteine, tiefer als ihre tiefsten Keller und stiller als ihr nächtlichstes Schweigen. mehr lesen >>>
Die ganze Geschichte mit allen Einzelnheiten will ich hier getreulich berichten. Soll er sie zählen nach seinen Tränen? Und messen, wie sie noch mehr lesen >>>
Herr, ein Schiff bleibt bei uns! Es will die Nacht am Horizont sich neigen; die Sonne sank schon längst hinab unter Wasser zur Ruh. mehr lesen >>>
Im grünen Walde wandeln zwei Männer, kühl umrauscht, da wird von hohen Dingen manch ernstes Wort getauscht. Der Eine für mehr lesen >>>
Eine Dampfschifffahrt zu machen, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich gewann das Ufer eine halbe Meile oberhalb mehr lesen >>>
noch einige Meilen weiter hinauf zu gehen. Möglicher Weise konnte die Strömung einen Körper ja etwas mehr lesen >>>
Leise drückte auf und trat aus dem schweren Dunkel des Sakristeiraumes ins Freie. Überrascht mehr lesen >>>
Ihr stutzet, Freund, wie nur ein Mann, der Wochen mit der ganzen Erde grollte und mehr lesen >>>
Die Euro-Agentur bietet eine große Auswahl an Hotels, Gaststätten, mehr lesen >>>
Der Horizont ist flach und riecht nach Salz, der Wind trägt mehr lesen >>>
Der Nebelabend kühlt und feuchtet; die Ferne stirbt in mehr lesen >>>
In der eisigen Oede bin ich allein. Hart klingt mehr lesen >>>
Mit meinem Saitenspiele, Das schön mehr lesen >>>
Dann am mehr lesen >>>
Und schließt sie mehr lesen >>>
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Stellen Sie sich eine Stille vor, die nicht nur die Abwesenheit von Lärm ist, sondern ein eigenes, drückendes Gewicht hat. Folgen Sie einem Mann, dessen Welt aus messbaren Fakten und klaren Linien auf geologischen Karten besteht, in ein Tal, das sich wie ein ausgeatmeter Seufzer zwischen den Bergen ausbreitet. Seine Reise beginnt mit einem rätselhaften Vermächtnis: einer uralten Karte, die nicht zu Schätzen, sondern zu leeren Betten führt, den sogenannten Schlafstätten der Alten. Was er für eine akademische Spurensuche hält, entpuppt sich als Reise an den Rand des Vorstellbaren. An Orten, wo Felsformationen so unheilvoll perfekt wie riesige Wirbelsäulen im Schutt liegen oder steinerne Throne leer über Königreiche wachen, die niemand mehr regiert, zerbricht sein Glaube an die zufällige Natur der Welt. Hier hat sich etwas hingesetzt, hat sich ausgestreckt, ist aufgestanden und gegangen. Die gewaltige Abwesenheit ist das Einzige, was geblieben ist, und sie ist greifbarer als jeder Fels. Doch er ist nicht allein in dieser seltsamen Leere. Er stößt auf eine Gemeinschaft von Pilgern, die nicht das Göttliche suchen, sondern dessen Fortgang zelebrieren. In nächtlichen Ritualen ohne Worte und Gebete verehren sie die reine, kathartische Leere, die die Alten hinterließen. Ihre Ehrfurcht gilt nicht einer Macht, sondern der befreienden Endgültigkeit, dass die Macht vorbei ist. Für unseren Protagonisten, den Mann der Fakten, wird diese Konfrontation zum Spiegel. Während er die äußeren Schlafstätten erkundet, öffnet sich vor ihm die unerwartete und beunruhigende Landschaft seiner eigenen inneren Leere. Was, wenn alles, was er für Vernunft hielt, nur die gut gepflegte Abwesenheit von etwas viel Größerem war? Die eigentliche Reise beginnt erst, als die Karte endet. Sie führt hinein in das größte Rätsel von allen: die Frage, was einen Menschen erfüllen kann, der plötzlich in einem Bett liegt, das für einen Riesen gemacht wurde. Wird die lastende Stille ihn erdrücken, oder findet er in ihr den weiten, hohlen Klang einer ganz neuen Möglichkeit? Die Antwort liegt nicht im Gestein, sondern in dem Echo, das sein Herz in der Stille zurückwirft. […] Mehr lesen >>>
Eine Gemeinschaft lebt am Rande der Vergessenheit, in einer Landschaft, die sich selbst aufgegeben hat. Der Himmel ist eine gläserne Kuppel über ausgedörrten Feldern, der Wind ein stetes, leises Jammern in den Rissen des Bodens. Hier ist der Durst kein Übel, sondern ein ständiger Bewohner, ein unsichtbarer Gast an jedem Tisch. In dieses von der Zeit umgangene Dorf kommt ein Mann der Wissenschaft, ein Ethnologe, getrieben von der kühlen Neugier des Dokumentaristen. Er sieht Rituale, sammelt Mythen, notiert Beobachtungen. Seine Kamera ist sein Schild gegen das Unerklärliche. Doch Weilerroth hütet ein Geheimnis, das sich nicht in Fragebögen pressen lässt. Die Dorfbewohner begegnen ihm mit einer Mischung aus scheuer Höflichkeit und einer beunruhigenden, wissenden Stille. Ihr Ältester, ein Mann mit Augen wie trockene Brunnenschächte, spricht von einem alten Gleichgewicht, von einem Recht der Erde, das älter ist als jedes menschliche Gesetz. Das erste Geschenk ist ein bitterer Trank, der die Kehle befeuchtet und eine unsichtbare Bindung knüpft. Die Warnung ist in der Geste enthalten: Du nimmst, also wirst du eines Tages geben müssen. Die wahre Natur dieses Ortes offenbart sich erst im Schein eines nächtlichen Feuers, wenn die Schatten lang werden und die Logik der zivilisierten Welt zu zerbröckeln beginnt. Ein Ritual beginnt, archaisch und unerbittlich: das Klirren von Scherben in einem Sack, ein Los, das nicht Gewinn, sondern Schuld zuteilt. Plötzlich ist der Beobachter nicht mehr Zeuge, sondern Objekt. Die kalte, steinerne Platte, auf die man ihn legt, ist kein Altar im herkömmlichen Sinne, sondern ein Instrument einer unheimlichen Alchemie. Die Qual ist raffiniert und grausam: Wasser in Sichtweite, unerreichbar, während die Sonne nicht brennt, sondern säuft. Doch dies ist nur der Vorhof der Hölle. Der eigentliche Schrecken bahnt sich nicht von außen, sondern von innen seinen Weg. Etwas bricht in dem Mann auf, ein umgekehrter Quell, ein schwarzer Brunnen der Begierde, der alles in sich hineinziehen will. Der Durst verwandelt sich. Er wird vom körperlichen Symptom zum seelischen Dämon, eine eigene, gierige Entität in seinem Innern. Was geschieht, wenn ein Mensch nicht mehr nach Wasser lechzt, sondern selbst zum Verkörperung des Mangels wird? Kann ein leerer Brunnen in der Seele eine ganze Landschaft zum Fließen bringen? Und welchen Preis hat das Wasser, das nicht aus der Tiefe der Erde, sondern aus der Finsternis eines gebrochenen Geistes springt? Der Mann, der kam, um zu forschen, wird zum Gefäß für etwas Uraltes. Er hört den Flüstern der Steine zu, und sie antworten ihm. Doch die Erlösung, die er dem Dorf bringt, ist für ihn selbst der Beginn einer nie endenden Wachsamkeit. Der Durst schläft nur. Und er wartet auf den nächsten Fremden, der glaubt, ein Gast zu sein. […] Mehr lesen >>>
In der Stunde zwischen drei und vier Uhr morgens, wenn das gewöhnliche Leben in einen toten Schlaf gefallen ist, erwacht eine andere Stadt. Sie besteht aus den Zonen, die das Licht meidet: verlassenen Industriebrachen, zugemauerten Torbögen, asphaltierten Flüssen und Höfen, die von keinem Fenster aus eingesehen werden können. Hier herrscht eine Öde, die nicht einfach nur Leere ist, sondern eine aktive, wache Präsenz. Ein Mann, gejagt von einer Schlaflosigkeit, die tiefer geht als Müdigkeit, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Schattengeographie zu dokumentieren. Mit Bleistift und Papier zieht er aus, um das Raster der Leere zu kartieren, in der Hoffnung, der chaotischen Nacht eine Ordnung aufzuzwingen. Doch je genauer er zeichnet, desto mehr beginnt die Leere, ihn anzusehen und seine Linien zu erwidern. Seine Suche startet als methodischer Spaziergang, wird aber bald zur Besessenheit, als er auf Fehler im Gefüge der Realität stößt. Ein Verkehrsschild, das auf eine nicht existierende Anlegestelle verweist. Eine eiserne Treppe, die in eine Dunkelheit führt, die jeden Lichtstrahl verschluckt. Die Orte widersetzen sich der Logik und den amtlichen Plänen; sie existieren nur in diesem Zwischenreich der Nacht. Seine Karte füllt sich mit diesen Anomalien, und zu seinem Entsetzen und seiner Faszination beginnen sie, ein Muster zu bilden - ein sternförmiges, fremdartiges Mandala, das sich über das Stadtgebiet legt. Die Stadt hat eine verborgene Anatomie, und er hat unwissentlich ihre Adern und Nervenknoten skizziert. Doch wer oder was hat diese Anatomie erschaffen? Der Drang, das Zentrum dieses Netzes zu finden, wird unwiderstehlich. Es führt ihn in einen vergessenen Innenhof, einen Ort, an dem die Stille so absolut ist, dass sie wie eine gläserne Kuppel auf der Welt lastet. Hier versagen seine Instrumente: Kompassnadeln tanzen ziellos, GPS-Signale erlöschen. Die Wände sind übersät mit Türrahmen, die nirgendwohin führen, und aus einer dieser Schwellen dringt ein Flüstern, das einen längst vergessenen Namen ruft - seinen. Die Ohnmacht, die ihn hier schon lange umkreist hat, bietet sich nun nicht als Bedrohung, sondern als verlockende Kapitulation an. Als er flieht, wird die gesamte Stadt zum Ausdruck seines Albtraums; jede Gasse entspricht einem Strich auf seiner Karte. Der Kartograph wird zum Gezeichneten. Und als er am nächsten Morgen erwacht, trägt er den endgültigen Beweis für diese schreckliche Symbiose nicht mehr auf Papier, sondern in seinem eigenen Fleisch eingebrannt. […] Mehr lesen >>>
Wie sie gepranget und stolziert, Wie sehr sie sich erhaben, So sehr wird sie nunmehr vexiert, Gedrucket und vergraben. Der Geizige klaubt überall Den Teufelskot […]
Wo sie sich nahen, rasselt wach Der Hofhund an der Kette, Und wälzen sich mit Angst und Ach Die Kranken auf dem Bette. Sie bauen am Kamin ihr Nest, Dann stirbt der […]
Wie der Pfeil vom Bogen schwirret, Also eilt der schwache Kiel, Der im hohen Meere irret, Aufgeregter Winde Spiel. Und fürchterlich schwanket eilf schreckliche Tage […]