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Internet-Magazin Schicksal Kandare Sporen Wolken ...

Der Himmel über Aethelgard war eine gewaltige Maschine.

Der Himmel über Aethelgard war kein Ort, er war eine Maschine. Dicke, graue Wolkenschichten, von den Gelehrten der Himmelsgilde als Stratokumulus Mechanicus klassifiziert, schoben sich träge übereinander. Aus ihren Unterseiten ragten rostige Ankerketten, Förderbänder und die stählernen Fundamente der Klippenstädte. Das Sonnenlicht, das es durch dieses Gewirr aus Dampf und Metall schaffte, war fahl und ölig. Es fiel auf die Gesichter der Männer und Frauen in der Talwerkstatt von Elian dem Geächteten und ließ das Schweißwasser auf ihren Brauen glänzen wie Quecksilber.

Elian betrachtete sein Meisterwerk und sein Todesurteil.

Elian wischte sich die Hände an der schmierigen Schürze ab. Vor ihm auf dem Amboss, einem massiven Klotz aus gefaltetem Meteoriten-Eisen, lag sein Meisterwerk und sein Todesurteil. Es war keine Waffe, nicht im herkömmlichen Sinne. Es war eine Kandare. Doch wo die Gilde-Kandaren klobig und laut waren, ein Gewirr aus Ventilen und Druckmanometern, war diese hier eine Studie in Eleganz und tödlicher Absicht. Ihr Kern bestand aus geschmiedetem Wolken-Eisen, einem leichten, bläulich schimmernden Metall, das nur in den höchsten, elektrisch aufgeladenen Schichten gewonnen werden konnte. Die Zügelringe waren so poliert, dass sie das trübe Licht der Werkstatt in einem kalten Blitz reflektierten. Seine Tochter Kira beobachtete ihn vom Eingang aus. Ihr Atem bildete kleine Wolken in der kühlen Luft der Werkstatt. Sie war sechzehn und besaß die stille, beobachtende Intelligenz ihres Vaters, gepaart mit einer Wut, die er in sich längst hatte erlöschen lassen. Die Gilde kontrolliert das Schicksal, weil sie die Kandaren kontrolliert, hatte er ihr oft gesagt. Sie halten die Zügel. Wer die Wolken reitet, beherrscht den Handel, die Nachricht, die Macht. Und sie lassen niemanden aufsatteln, der nicht blutet und zahlt. Kira trat näher. Ihre Finger berührten vorsichtig die kalte Oberfläche der Kandare. Und das hier? Wird es uns das Schicksal zurückgeben? Elian antwortete nicht. Er griff nach dem Gegenstück, das daneben lag. Die Sporen. Sie waren keine stumpfen Stacheln, sondern komplexe Apparate, kleine, handliche Blitzableiter mit fein gearbeiteten Drehzahnrädern aus Isolator-Kristall. Ein falscher Druck, und sie würden keinen Stachel in die Flanke treiben, sondern einen gezielten Schlag aus reiner, gebündelter Luftelektrizität entladen. Ein Donnerschlag am Zielort des Reiters. Es war ein Wahnsinnsprojekt. Die Gilde zähmte die trägen, dampfbetriebenen Last-Dirigible mit brutaler Druckluft und standardisierten Kandaren. Elian träumte davon, die wilden Donnerrosse zu reiten, die lebendigen Gewitter, die durch die oberen Schichten jagten. Geschöpfe aus Blitz und Grollen.

Das Hämmern an der Tür war der Klang des Schicksals.

Ein lautes, metallisches Hämmern an der versperrten Werktor-Rutsche ließ ihn aufschrecken. Kein Kunde klopfte so. Kira erstarrte. Das rhythmische Hämmern war der Erkennungscode der Gilden-Schergen. Sie suchten nicht. Sie meldeten ihre Ankunft an, wie ein Henker sein Beil probt. Versteck das, flüsterte Elian und schob ihr Kandare und Sporen in die Hände. Denk an alles, was ich dir gezeigt habe. Den Schlupfweg unter der Bratpfanne. Sie wollte protestieren, sah aber das Beben in seinen Händen, eine Schwäche, die nicht von der Arbeit kam. Sie verschwand in der Dunkelheit hinter dem Esse-Schornstein, als das Tor nach innen barst.

Zwei Männer in isolierten Lederumhängen betraten den Raum.

Zwei Männer traten ein, gehüllt in die dicken, mit Isolierfett getränkten Lederumhänge der Gilden-Aufseher. Ihre eigenen, klobigen Stahlkandaren baumelten von ihren Gürteln. Der Vordere, ein Mann mit einem Gesicht so grob wie Schmirgelpapier, musterte die Werkstatt mit verächtlicher Miene. Elian der Geächtete. Die Gilde registriert ungewöhnliche Energieflüsse. Elektrostatische Spitzen, unautorisiert. Du bastelst wieder an deinen kleinen Revolutionen. Ich repariere Kochtöpfe, sagte Elian und breitete die leeren Hände aus. Die isolierenden Fugen eines Topfes können manchmal… Schweig. Der Aufseher trat an den Amboss, befühlte die noch warme Oberfläche. Seine Augen suchten die Schatten ab. Wo ist es? Die Störung kam von hier. Zeig mir, was du geschmiedet hast, oder wir nehmen die Werkstatt auseinander. Stein für Stein.

Der Schatten des Adlergleiters fiel auf die Werkstatt.

In diesem Moment zuckte ein greller, blauer Blitz durch den hochgelegenen Schornstein und erhellte für eine Sekunde die ganze Werkstatt. Es war kein natürlicher Blitz. Es war das Signallicht eines Patrouillen-Gleiters, der direkt über der Wolken-Decke kreiste. Das Donnergrollen, das folgte, war das tiefe Brummen seiner Dampfturbinen. Der zweite Aufseher grinste. Der Adlergleiter sieht alles. Gib auf, Schmied. Dein Schicksal ist schon geschrieben.

Elian widersprach der vorgefertigten Schrift des Schicksals.

Elian sah zum schmalen Fenster hoch. Durch den Dunst und die industriellen Abgase sah er die dunklen, turbulenten Wolkenmassen, die Cumulonimbus-Dominanzen. Dort, in dieser elektrischen Suppe, lebten die wahren Herren des Himmels. Und er hatte die Werkzeuge geschmiedet, sie zu rufen. Ein Gefühl, das er lange nicht gekannt hatte, stieg in ihm auf. Es war nicht Hoffnung. Es war Trotz. Das Schicksal, sagte er laut und klar, ist kein vorgefertigter Text. Es ist ein Stück ungehärtetes Metall. Es muss geschmiedet werden. Er stieß mit dem Fuß gegen einen versteckten Hebel an der Amboss-Basis. Mit einem lauten Scheppern gab der Boden unter den Füßen des vorderen Aufsehers nach. Eine Falltür, die in einen Zisternenschacht führte. Der Mann stürzte mit einem erstickten Schrei in die Dunkelheit.

Kira trat aus dem Schatten mit den Werkzeugen der Macht.

Gleichzeitig krachte es hinter dem Esse-Schornstein. Kira war nicht durch den Schlupfweg geflohen. Sie stand da, die neue Kandare in der einen, die Sporen in der anderen Hand, ihr Gesicht eine Maske entschlossener Wut. Sie hatte die große Werktorfalle aktiviert, einen sperrigen, aber wirkungsvollen Schlagarm aus einer alten Dampfhammer-Vorrichtung. Der verbliebene Aufseher zog einen Druckluft-Dolch. Wahnsinnige! Ihr werdet in den Tiefschächten verrotten!

Kira entfesselte die elektrische Lockladung der Sporen.

Elian bewegte sich nicht auf die Waffe zu, sondern zum Schmiedefeuer. Er griff die lange Zange und holte einen weiß glühenden Stahlblock heraus. Er war nutzlos als Waffe, aber sein purer, blendender Glanz war Ablenkung genug. Kira, jetzt! Kira handelte nicht aus Berechnung, sondern aus Instinkt. Sie schleuderte die metallenen Sporen nicht wie einen Stein, sondern drückte mit Daumen und Zeigefinger präzise auf die winzigen Zahnräder, wie ihr Vater es ihr in unzähligen stillen Nachtstunden gezeigt hatte. Ein unsichtbarer Funke sprang über. Draußen, hoch oben in den tosenden Wolken, antwortete etwas.

Das Donnerross brach durch die Decke der Welt.

Ein Blitz schlug nicht ein. Der Schlag kam von innen. Eine gewaltige, komprimierte Schockwelle aus Luft, begleitet von einem Knall, der kein Donner, sondern ein markerschütterndes Wiehern war, drückte von oben auf die Werkstatt. Die Dachbalken ächzten. Ruß und Staub wirbelten vom Gebälk. Der Aufseher taumelte, der Druckluftdolch entglitt seiner Hand. Durch das jetzt zerbrochene Dachfenster sah Elian, wie sich die Wolkendecke teilte. Etwas Dunkleres, Schnelleres als jeder Gleiter raste in die Tiefe. Es hatte keine feste Form, nur eine Andeutung von Gliedern aus pechschwarzem Dunst und gekämmtem Regen, mit Augen aus flirrenden, weißen Blitzentladungen. Ein Donnerross, gerufen von der elektrischen Lockladung der Sporen. Es war schön. Es war schrecklich.

Vater und Tochter stritten um die Herrschaft über den Blitz.

Das Ross schlug mit einer Vorderhufe aus kondensiertem Sturm gegen das Dach der Werkstatt und riss es auf wie eine Blechdose. Der Aufseher schrie, drehte sich um und rannte ins Freie, in die enge Gasse hinein. Elian starrte hinauf in das tobende Antlitz des Sturms. Die Hitze der nahen Entladungen ließ ihm die Haare zu Berge stehen. Kira stand neben ihm, die Kandare fest umklammert. Ihre Augen waren weit aufgerissen, voller Angst und einer unstillbaren Gier. Du kannst es nicht reiten, schrie Elian gegen das Heulen des Windes an. Nicht ohne die Kandare. Sie lenkt den Blitz, sie gibt dir den Halt. Sie ist der einzig mögliche Zügel! Dann gib sie her! schrie Kira zurück. Nein! Ich habe sie für mich geschmiedet. Für meine Rache. Für mein Schicksal! Dein Schicksal ist es, in dieser Werkstatt zu sterben! Meins ist da oben!

Elian warf seine Zukunft in die Hände seiner Tochter.

Sie stritt nicht weiter. Sie handelte. Mit einer Bewegung, die so schnell war, dass Elian sie erst begriff, als es schon zu spät war, schwang sie sich an einer herabhängenden Kette hoch, direkt in den wirbelnden Äther des Rosses hinein. Ihre Hand griff nach der zuckenden Mähne aus Regen und Wind. Elian sah, wie sie auf dem Rücken des Wesens landete, ins Leere rutschte und sich gerade noch festkrallen konnte. Das Ross bäumte sich auf, empört über diese ungebetene Last. Blitze zuckten über seinen Körper und umspielten Kira. Sie würde in Sekunden verbrennen oder abgeworfen werden. Da warf er die Kandare.

Kira fand den Zügel im Herzen des Chaos.

Sie drehte sich im trüben Licht, das Wolken-Eisen blitzte auf. Kira fing sie mit einer Hand, während sie sich mit der anderen krampfhaft festhielt. Ohne zu zögern, ohne Anleitung, presste sie die geschwungenen Teile des Mundstücks gegen das, was dem Wesen als Kopf erschien – einen wirbelnden Knoten aus Druck und Elektrizität. Nichts geschah. Für einen Herzschlag lang. Dann trat eine Stille ein. Eine kleine, perfekte Stille mitten im Chaos. Die zuckenden Blitze um Kiras Körper verebbten, zogen sich zurück und sammelten sich in feinen Adern entlang der Kandare. Das wilde Wiehern wurde zu einem tiefen, vibrierenden Brummen. Die Augen des Rosses fixierten das Mädchen auf seinem Rücken. Es war nicht gezähmt. Es war… angeschlossen.

Kira ritt das Donnerross zurück in die Gewittersäulen.

Elian stand fassungslos in den Trümmern seiner Werkstatt und sah zu, wie seine Tochter die Zügel aus reiner Energie aufnahm. Sie saß aufgewühlt, aber fest. Sie blickte hinab, und ihr Blick traf den seinen. Es war kein Blick des Triumphes. Es war ein Blick des Abschieds. Dann, mit einer kaum merklichen Bewegung ihrer Beine – die Sporen an ihren Stiefeln leuchteten blass auf –, gab sie dem Wesen den Impuls. Das Donnerross drehte sich in der Luft, ein kraftvoller Wirbel aus Wolken und Kraft, und schoss dann senkrecht nach oben, zurück in die brodelnden Gewittersäulen, aus denen es gekommen war.

Elian lächelte in den Trümmern seiner Werkstatt.

Elian sank auf die Knie. Der Lärm der Stadt, das stete Dröhnen der Förderbänder und das Zischen der Dampfventile, alles drang wieder in sein Bewusstsein ein. Die Werkstatt war zerstört. Sein Lebenswerk lag in Trümmern. Sein Meisterwerk war fort. Doch als er durch das zerfetzte Dach in den endlosen, mechanischen Himmel blickte, sah er etwas Neues. Hoch oben, dort, wo die Wolken des Gilden-Adlers patrouillierten, zuckte eine neue, unkontrollierbare Blitzbahn. Sie malte ein wildes, unberechenbares Muster in die graue Leinwand des Himmels. Ein Muster der Freiheit. Ein Mensch ritt den Blitz. Seine Tochter ritt das Schicksal. Und er, Elian der Geächtete, der Schmied, lächelte zum ersten Mal seit Jahren. Er hatte die Kandare geschmiedet und die Sporen geschliffen. Aber sie hatte sie genommen und war aufgebrochen, um den Himmel umzuschmieden. Die Arbeit war getan. Eine neue hatte gerade begonnen.


Mit funkenfliegenden Grüßen und dem leisen Summen der Isolatorkristalle im Ohr,
Ihr Schmied der ungeschriebenen Schicksale und Konstrukteur verbotener Maschinen.

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*Der geneigte Leser möge es verzeihen, dass wir nicht im Detail ausführen, welche Wolkenklippen, Gildendekrete oder technischen Spezifikationen im Laufe der bewegten Geschichte Aethelgards durch Dampfkriege, Gesellschaftsumbauten und mehrere Revisionen des offiziellen Luftfahrtkodex verloren gingen oder einer zensierenden Neubewertung unterzogen wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert vom Geschmack der Höhenluft und dem Traum vom Sturm.
Deutsches Museum: Historische Dampfmaschinen
Technoseum: Fertigung und Technik
Spektrum: Wissenschaft der Wolken
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Gruna, Wanderung, der Stadtteil hinter der Stadt - Dresdner Heimat

An einem Sonntag, an dem die Zeit zäh wie Honig fließt und die vertrauten Wände zu drücken beginnen, beginnt eine Erkundung nicht in der Ferne, sondern direkt vor der Haustür. Dort, wo die Hepkestraße auf die Enderstraße trifft, hinter der glatten Fassade der Pegasus Residenz und dem stummen, ehemaligen Krankenkassengebäude - dessen Fenster heute auf Stofftiere und rätselhafte Stoffballen herabblicken, einen ganzen Stoffmond bergend -, verzweigt sich das Gewöhnliche. Ein Weg löst sich von der Bärensteiner Straße, lässt den Sportplatz links liegen und führt in ein anderes Dresden. Ein Dresden der unsichtbaren Grenzen und leisen Überreste. Es ist eine Route, die an Frauensteiner Platz und Zschirnsteinstraße vorbei in ein Labyrinth aus Hockstein- und Zirkelsteinstraße mündet. Ein Weg, der eine Wahl fordert: links nach Seidnitz oder geradeaus über die Brücke. Wer die Brücke wählt, betritt eine vergessene Zone. Der Grabenwinkel am Blasewitz-Grunaer Landgraben umschließt ein Geheimnis: die Schieferburg. Dieses Gebäude ist kein Haus im herkömmlichen Sinn. Es ist ein Ausbruch, eine architektonische Halluzination aus bunten Scherben und schiefen Türmen, die auf einer alten Bauschuttdeponie wurzelt. Was trieb die Erbauer an, hier, an diesem unscheinbaren Ort, ein Märchen aus Ziegel und Mörtel zu errichten? Und welches Echo ihrer Träume hallt noch heute in den Wänden nach, vermischt mit den Stimmen der Jugend, die hier nun einzieht? Der Weg führt weiter, an kleinen Brücken, vorbeilaufenden Hunden und trauerweidenumstandenen Ufern entlang, bis sich das Grün weitet. Der Rothermundtpark. Doch diese Idylle ist trügerisch. Unter den sanften Hügeln und gepflegten Wegen schlummern die Grundmauern einer verbrannten Villa und das verwitterte Gedächtnis eines Krieges. Der Park ist ein Palimpsest, auf den jede Epoche ihre eigenen Verheißungen und Traumata geschrieben hat. Wer hier spaziert, spaziert über Schichten unerzählter Geschichten. Diese Tour ist mehr als ein Spaziergang. Sie ist eine Einladung, die Oberfläche des Urbanen anzukratzen. Sie folgt der These, dass der größte Reichtum einer Stadt nicht in ihren Hauptattraktionen liegt, sondern in den Zwischenräumen, den Narben der Geschichte und den Orten stiller Verwandlung. Es ist eine Suche nach der Seele eines Stadtteils, die sich in der kathedralenhaften Stille eines Betriebshofs, im verschenkten Grün eines längst vergessenen Kommerzienrats und im kaleidoskopischen Licht eines Jugendzentrums offenbart. Was werden Sie finden, wenn Sie Ihren gewohnten Pfad verlassen und die erste unscheinbare Abzweigung nehmen? Welche verborgene Welt schlummert vielleicht nur einen Steinwurf von Ihrer eigenen Haustür entfernt? Ab Hepkestrasse Ecke Enderstraße, Neubau Pegasus Residenz an der Schmiedebergerstraße, rechts ehemalige Krankenkasse mit Eigentumswohnungen, Stofftiere und Stoff und Stoff Mond, Bärensteiner Straße, links Sportplatz, rechts zum Frauensteiner Platz, Ecke Zschirnsteinstraße, Hocksteinstraße, Zirkelsteinstraße, links führt ein Weg nach Seidnitz, geradeaus über die Brücke gehen, Grabenwinkel am […] Mehr lesen >>>


Was die Steine der Yenidze vom Alltag in Dresden Friedrichstadt erzählen

An einem gewöhnlichen Samstag, an dem der Nebel die Geräusche der Stadt zu verschlucken scheint, beginnt eine scheinbar einfache Handlung: ein Spaziergang. Doch dieser Weg durch die Friedrichstadt ist keine Flucht aus dem Alltag, sondern ein Eintauchen in eine andere Dimension derselben Straßen. Es ist die Suche nach dem Puls, der unter dem Asphalt schlägt, nach den Gespenstern, die nicht in Gruselgeschichten, sondern in Backsteinfassaden und vergessenen Denkmälern wohnen. Hier ist nichts bloß Zufall, jedes Detail ein versehentlich preisgegebenes Geheimnis. Die Reise startet an einem kalten Auge aus Metall und Glas, einem Periskop, das keinen Feind, sondern nur verborgene Innenhöfe erspäht - eine erste Andeutung, dass in dieser Stadt die Beobachtung selbst zur rätselhaften Handlung wird. Der Weg folgt den Spuren eines Mannes, der einst auf dem Pferd nach England ritt, während andere Kutschen nahmen, und führt vorbei an stummen, gläsernen Arenen des Spektakels. Doch das wahre Schauspiel beginnt, wenn der Duft des Flusses abrupt von einer Wolke aus Fett und Karamell überrollt wird: ein Volksfest als sinnliche Falle, ein Tumult aus Licht und Gelächter, der eine grundlegendere Frage verbirgt. Was sucht ein Mensch eigentlich in solchem Trubel? Und was findet er, wenn er ihn wieder verlässt? Die wahre Verwirrung aber, der magnetische Pol dieser Wanderung, erscheint an der Weißeritzstraße. Das sieht aus wie ein kolossaler Fehler der Geschichte, oder eine architektonische Halluzination. Eine Moschee, die nie eine war. Ihr Gründer, ein Mann namens Hugo Zietz, befahl einst den Bau eines "Palastes aus Rauch" und engagierte dafür einen Architekten, dessen späterer Schatten tief und bedrohend über dem 20. Jahrhundert liegen würde. War dies genialer Wahnsinn oder ein prophetischer Akt der Tarnung? Das Gebäude, ein Schauspieler mit vielen Rollen - Fabrik, Kriegsopfer, DDR-Bürokratenfestung, heutiges Bürohaus - scheint das absurde Wesen der Stadt selbst in Stein und Glas zu pressen. Es ist ein Monument, das lügt, um die Wahrheit zu sagen. Der Spaziergänger steht schließlich davor, gefangen zwischen dem ferneren Echo des Rummelplatzes und der stillen Autorität dieser Kuppel. Die Geschichte hat ihn hierhergeführt, an diesen Ort der Widersprüche. Doch die letzte und persönlichste Frage stellt sich erst, als die Rückfahrt angetreten wird: Wer verlässt diesen Stadtteil eigentlich? Derselbe, der ihn betrat, oder jemand, der nun die unmerklichen Risse in der Fassade der Welt kennt? Die größte Entdeckung wartet nicht in den Steinen, sondern in der Stille nach dem letzten Kapitel, wenn die eigene Leere plötzlich nachhallt von all den gehörten, aber nicht entschlüsselten Geschichten. […] Mehr lesen >>>


Seevorstadt-West Hauptbahnhof

Die Seevorstadt oder Seetorvorstadt ist eine Vorstadt der Stadt Dresden, die sich im Ortsamtsbereich Altstadt befindet. Sie umfasst die statistischen Stadtteile Wilsdruffer Vorstadt, Seevorstadt-West und Seevorstadt-Ost sowie den Großen Garten. Die Seevorstadt liegt in der Gemarkung Altstadt I. In diesem Gebiet befinden sich die Haupteinkaufsmeile Prager Straße und an deren Ende der Wiener Platz sowie der Hauptbahnhof. Der Name Seevorstadt leitet sich von einer Anzahl von Seen ab, die südlich des Wassergrabens der Dresdner Stadtbefestigung vorgelagert waren. Dazu gehörte der vom Kaitzbach gespeiste Judenteich. Diese Wasserflächen gehen auf das ehemalige Bett des Kaitzbaches zurück, dessen ursprüngliche Mündung westlich der Altstadt in geringer Entfernung der einstmaligen Weißeritzmündung lag. Die Seen wurden im späten Mittelalter trockengelegt. Das südliche Tor in der Dresdner Stadtbefestigung war das Seetor, zu dem vom Altmarkt aus die Seestraße führt. Einstmals gehörten sogar Teile der Südvorstadt zur Seevorstadt. Im 19. Jahrhundert entstand nach der Parzellierung des de Villers'schen Besitzes ab 1838 in der östlichen Seevorstadt auf dem Grundstück des Gartens und des angrenzenden Vorwerks des Palais Moszinska das Englische Viertel. Durch die Luftangriffe auf Dresden und die Enttrümmerung der Stadt wurde nahezu das gesamte Viertel zerstört. Die 1874 erbaute Villa Salzburg in der Tiergartenstraße gegenüber dem Haupteingang des Dresdner Zoos stellt heute das letzte Gebäude des Englischen Viertels dar, obwohl sie geografisch nicht zur Seevorstadt, sondern zum benachbarten Stadtteil Strehlen gehört. Eine mögliche Route führt von der Haltestelle Deutsches Hygiene-Museum, vorbei am Hotel Dorint Grunaer Straße Ecke Blücherstraße, in Richtung Hygiene-Museum. Von dort geht es an der Bürgerwiese entlang bis zur Parkstraße (dies ist ein möglicher Nordic-Walker Walk durch die Bürgerwiese). Eine andere Option ist, von der Lindengasse links in südliche Richtung abzubiegen. Oder vom Hauptbahnhof zur Wielandstraße und dann links zur Bayerischen Straße. Am Hauptbahnhof befindet sich ein Schokoladengeschäft, wo man eine Mandel in Nougat bekommt. […] Mehr lesen >>>


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Wiedersehen in

Fröhlich und guter Dinge, sich des Wiedersehens der geliebten Familie im voraus freuend, sieht man im Spätherbst täglich Haufen von Seeleuten in Rostock aus dem […]

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den er zu ersteigen vorhatte, und auf den er geraden Weges zuging. Der bis hierher wenig unebene, erst sumpfige, dann trockene und sandige Boden zeigte nun eine sanfte […]