Den Spuren der alten
Die Faszination alter Karten liegt in ihren Lücken, den weißen Flecken, die die Fantasie beflügeln. Sie sprechen von verschwundenen Völkern, von […] Mehr lesen
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Die Faszination alter Karten liegt in ihren Lücken, den weißen Flecken, die die Fantasie beflügeln. Sie sprechen von verschwundenen Völkern, von […] Mehr lesen
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Mehr lesenClara spürte, dass Sachsen mehr verbarg, als die Augen gewöhnlicher Sterblicher sehen konnten. Unter dem alltäglichen Pflaster, hinter den […] Mehr lesen
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Sammelt
Sammelt für den Dichter,
sammelt, daß aus Gelde Freude sprießt!
Haltet nicht das Tor verrammelt,
das des Dichters Lied verschließt!
Hätt ich erst die neue Flöte,
Denkmal eures Opfersinns -
der Gesang, den ich euch böte,
wäre mehr als Dank und Zins.
Und ihr alle ohne Zweifel
sängt nach meinem Notenblatt,
von der Weichsel bis zur Eifel,
von der Alp zum Kattegatt.
Quelle:
Wüste - Krater - Wolken
Gedichte von Erich Mühsam - Berlin 1904.
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Nun fällt der tollen Narrenwelt das bunte Kleid in Lumpen, und klirrend auf den Estrich schellt der Freude voller Humpen. Lautkrachend springt ins Schloß das Tor, kein Lichtschein mehr mehr lesen >>>
Ich war mächtig faul und bequem und dachte gar nicht dran, aufzustehen und das Frühstück zu machen. Gerade schloß ich die Augen wieder, um noch einmal einzuduseln, als ich, mehr lesen >>>
Jetzt hatte Merian noch etwas Zeit, denn Bertard würde erst in ein paar Minuten zurück sein. Also schlenderte er weiter über den Marktplatz. An einem Stand mit sehr mehr lesen >>>
Er hört ein Lamm im nahen Busche blöken, Raubgierig eilet er dahin und fällt In Netze, die der Jäger schlau gestellt. Er schüttelt heiß von Rachbegier mehr lesen >>>
So weit man sehen kann, Jetzt blüht's in allen Wipfeln, Nun geht das Wandern an: Die Quellen von den Klüften, Die Ström auf grünem Plan, Die mehr lesen >>>
nach einem unserer großen Mitbürger, meine Freunde, auf den Namen desjenigen, der jetzt für die Untheilbarkeit der Freistaaten mehr lesen >>>
die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in welchen der Ukerewe-See sich nach Norden zu mehr lesen >>>
Wie des Lebens innerste Seele athmet es der rastlosen Gestirne Riesenwelt, und schwimmt tanzend in seiner blauen Flut mehr lesen >>>
Mein Name ist Murxis, der Kraftmensch genannt. Meine Nahrung ist Goulasch vom Elefant in einer Sauce des mehr lesen >>>
aber nur die Mappen Schinkels geben Auskunft darüber, was damals alles gedacht, entworfen, mehr lesen >>>
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Der Name Sachsen wurde auf die bisherigen Länder Meißen, Osterland un mehr lesen >>>
Inmitten des üppigen Grüns des Waldparks, wo die Bäume ihre mehr lesen >>>
Mir träumte von einem Königskind, Mit nassen, blassen mehr lesen >>>
Ein aufgeregter Sturm heult mit den mehr lesen >>>
Und die Tränen, Die sich nach dem mehr lesen >>>
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Die Faszination alter Karten liegt in ihren Lücken, den weißen Flecken, die die Fantasie beflügeln. Sie sprechen von verschwundenen Völkern, von Königreichen, die nur im Flüstern der Legenden weiterleben. Die kunstvollen Verzierungen, die Seeungeheuer und fantastischen Kreaturen am Rande der bekannten Welt, sind mehr als nur Dekoration. Sie sind eine Einladung. Eine Verlockung, den Pfaden jener zu folgen, die das Ende der Welt suchten. Marco Polo kannte diese Verlockung. Sir John Mandeville versuchte, sie in Worte zu fassen. Doch manche Geheimnisse ruhen tiefer, verborgen in Staub und Pergament. In den schmalen Gassen eines Basars, hinter einem Vorhang aus Seide und Gewürzen, fand ich ihn. Kein Buch, sondern ein Bündel vergilbter Papiere, Notizen und Skizzen, zusammengehalten von einem brüchigen Lederriemen. Darin, die Kritzeleien zweier berühmter Reisender. Ihre Beobachtungen von Ländern und Leuten, ihre Eindrücke einer Welt im Wandel. Und immer wieder ein Wort, das sich wie ein roter Faden durch die Seiten zog: die Tartaren. Doch die Beschreibungen widersprachen sich, sprachen von Nomaden und Geistern, von harten Kriegern und Meistern der Anpassung. Waren sie ein Volk, das verschwand, oder entzogen sie sich absichtlich den Augen der Chronisten? Das Manuskript barg ein Rätsel, dessen Lösung nicht auf den offensichtlichen Seiten stand. Eine Reise begann, gezogen von der Tinte auf dem Pergament. Von Samarkand in die Weite der kasachischen Steppe, wo der Wind Geschichten zu erzählen schien, die nur die Erde verstand. In die labyrinthartigen Gassen persischer Städte, wo alte Händler von Karawanen raunten, die spurlos verschwanden. Ich suchte nicht nur Orte, ich suchte Echos, Hinweise in der Landschaft, in den Gesichtern der Menschen, in vergessenen Symbolen. Ich fand Ruinen, ja, aber sie erzählten nicht die ganze Geschichte. Ich fand Zeichen, die auf den alten Skizzen auftauchten, doch ihre Bedeutung entzog sich mir. Dann kam der Nebel. Ein Ort, den selbst die Einheimischen mieden. Dort, wo die Sicht schwand und die Orientierung zerfiel, geschah etwas. Eine Erfahrung an der Grenze des Verständlichen, die meine Wahrnehmung von der Suche veränderte. War die Karte, die ich suchte, überhaupt aus Leder und Tinte? Oder war sie in etwas anderes eingeschrieben, etwas Flüchtigeres, schwerer zu fassen? Die unsichtbaren Spuren der Geschichte, sie führten tiefer, als jede gezeichnete Linie es konnte. Doch die Suche ist noch nicht vorbei. Und die größte Frage bleibt. Was verbirgt sich wirklich in den weißen Flecken der alten Karten? […] Mehr lesen >>>
Der Morgentau über der Elbe hüllt Dresden in einen Schleier aus Stille und Erwartung, während die ersten Sonnenstrahlen die Jahrhunderte alten Brückenpfeiler wachküssen. Es ist ein Moment, in dem die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu verschwimmen scheint, und die Stadt nicht nur atmet, sondern auch zu flüstern beginnt. Ein Gefühl von unbenannter Sehnsucht liegt in der Luft, ein Pochen, das tiefer geht als nur das eigene Herz, ein Echo unzähliger Geschichten, die in den Sandstein gemeißelt sind. Man taucht ein in dieses schlafende Labyrinth aus Gassen und Plätzen, stets auf der Suche nach einem ungesagten Wort, einem Blick, der mehr offenbart als Tausend Jahre Historie. Doch die idyllische Oberfläche Dresdens birgt tiefere Schichten. Unsichtbare Initialen, versteckt im barocken Überschwang des Zwingers, erzählen von einer verbotenen Liebe, deren Echo bis heute durch die Gärten hallt. Eine geisterhafte Gestalt im Nymphenbad, kaum mehr als ein Schleier, wirft Fragen auf, die in den Wind gehaucht wurden, aber nie verklungen sind. Und in der Abgeschiedenheit der Sächsischen Schweiz findet sich ein rätselhaftes Zeichen - eine Inschrift, die scheinbar aus der Zeit gefallen ist und doch alles miteinander verbindet. Wer sind die Architekten dieser steinernen Botschaften, und welche Rolle spielen die unsichtbaren Hüter der Vergangenheit, die diese Geheimnisse bewachen? Jeder Schritt in dieser Stadt zieht tiefer in ein Netz aus Leidenschaft, Verlust und ungelösten Rätseln. Das alte Gärtnerwissen, die flüchtigen Bilder einer vergangenen Ballnacht, das mysteriöse Erbe zweier Liebender - all das sind Puzzleteile, die langsam ein Bild formen, das so verwirrend wie faszinierend ist. Gibt es eine Verbindung zwischen den Liebenden von einst und jenen, die in einer ganz anderen Zeit die gleichen Initialen an einem abgelegenen Ort hinterließen? Was geschah wirklich in jener Kapelle, deren Geheimnis zwei Jahrhunderte überdauert hat? Und welche Wahrheit wird sich offenbaren, wenn die Schatten der Geschichte endgültig von den Lebenden Besitz ergreifen? Die Suche nach Antworten führt nicht nur durch die malerischen Gassen Dresdens, sondern auch in die Tiefen einer Vergangenheit, die noch längst nicht abgeschlossen ist und deren Echos in der Gegenwart widerhallen, lauter und eindringlicher als je zuvor. […] Mehr lesen >>>
Clara spürte, dass Sachsen mehr verbarg, als die Augen gewöhnlicher Sterblicher sehen konnten. Unter dem alltäglichen Pflaster, hinter den gepflegten Fassaden, verbarg sich eine ältere geheime Welt. Es war kein lautes Rufen, eher ein Flüstern, ein Knirschen, eine subtile Verschiebung im Gewebe der Wirklichkeit. Sie suchte nach diesen verborgenen Geschichten, nicht in vergilbten Büchern, sondern im Hier und Jetzt, im Vorbeigehen, im flüchtigen Blick. Sie wusste nicht, dass die Zeichen längst überall verstreut waren, auf ihr warteten, getarnt als die banalsten Elemente des Alltags. Es begann mit den Gartenzwergen. Überall standen sie, rote Mützen, weiße Bärte, reglos. Doch Clara bemerkte winzige Veränderungen. Ein geneigter Kopf hier, eine verschobene Schaufel dort, drei Figuren, die über Nacht einen stummen Kreis bildeten. Zufall? Ein Streich? Ihre Neugier verwandelte sich in eine leise Besessenheit. Sie dokumentierte die winzigen Bewegungen, sah Muster, eine verborgene Logik. Es gab ein Network, das sich ihr langsam offenbarte, Schritt für winzigen Schritt, getragen auf getrockneter Erde. Der Weg führte sie in die Tiefe. Ein alter Kellerabgang, ein besonders bunter Zwerg als Wegweiser. Ein Spalt in der rostige Tür, ein Duft nach Erde und etwas Süßlichem. Sie schlüpfte hindurch, in ein Dunkel, das nicht nur Licht schluckte, sondern auch den Lärm der Welt. Unter Sachsen existierte eine andere Realität. Hier, in weitläufigen Räumen unter der Stadt, lebten sie. Nicht aus Keramik, sondern aus Rinde und Wurzeln. Die Gartenzwerge. Ein geheimes Network, uralt, die stillen Hüter der Region. Ein Älterer sprach von ihrer Aufgabe, von Ritualen, die sie stärkten, von Gaben, die von der menschlichen Welt unwissentlich bereitgestellt wurden - Frühstückstabletts, Braten vom Buffet, Teil eines uralten Brauchs, der ihr Network nährte. Er sprach von den "Breitspur Zweigen", ihren geheimen Wegen, die durch die Erde Sachsens liefen, unsichtbare Verbindungslinien. Doch Schatten krochen näher. Eine moderne Bedrohung, laut und grell, störte ihre Verbindungen. "Das digitale Gewebe", nannte er es. Es machte die Menschen blind für ihre Zeichen, taub für ihr Flüstern. Die Bedrohung kam aus Claras Welt. Ihre Ankunft war kein Zufall, sie war Teil eines größeren Ganzen. Nun ist sie Teil ihres Geheimnisses. Die Suche nach einem Weg, die Welten zu verbinden, die "Breitspur Zweige" zu schützen und die Menschen wieder empfänglich zu machen für das leise Raunen unter ihren Füßen, hat gerade erst begonnen. Das unsichtbare Network kämpft ums Überleben. […] Mehr lesen >>>
Und als die Nacht vergangen, Die Erde blitzte so weit, Einen Hirten sah ich hangen Am Fels in der Einsamkeit. Den fragt ich ganz geblendet: Komm ich nach Rom noch heut? […]
Die Sonne krönt keine Gräber mehr, der goldnen Tag; hatte als die Gemeinde der Abend nennt die Sterne sein; ein erstes Mal wo nur ein Aug sich öffnen mag, glänzt […]
Wie die Wellenschaumgeborene Strahlt mein Lieb im Schönheitsglanz, Denn sie ist das auserkorene Bräutchen eines fremden Manns. Herz, mein Herz, du vielgeduldiges, […]