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Reise land

Aufforderung zum Tanz

Hopla, hopla, hop - juhö!
Um die Wette mit die Flöh!
Um die Wette mit die Wanzen!
Hopla, Schickse, laß uns tanzen!

Hopla, hopla, hop - juhei!
Flöh und Wanzen in die Reih!
Und die Beine in die Luft!
Hopla, Schickse, das ist duft!

Hopla, hopla, hop - juhu!
Hopla, komm doch, Rindvieh du!
Kunde, Schickse, Floh und Wanz!
Hopla, hop - das ist ein Tanz!

Quelle:
Der Krater
Gedichte von Erich Mühsam - Berlin 1904.
www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG

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Einzelunterricht mit flexibler Terminplanung, Wochentag bis Samstag 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr - Vormittagskurse - Abendkurse - Intensivkurse - Ganztagskurse - Vollzeitkurse - Samstagkurse bzw. Wochenendkurse - Ferienkurse - Bildungsfreistellung

Sprachkurse für Erwachsene - Einzelunterricht - Firmenlehrgänge - Alltagssprache / Sprache - Jargon - Verhandlungssprache - Prüfungsvorbereitung - Hilfsunterricht für Subjekt in Fremdsprachen u.a. Fächern - Abiturhilfe - Sprachkurse zur Begabtenförderung - Auffrischungskurse für Fortgeschrittene - Gedankenaustausch - allgemeines wie auch berufsbezogenes Kommunikationstraining - sprachliche Vorbereitung auf Auslandsaufenthalte (Urlaub, Dienstreisen, Tagungen, Studium, Berufstätigkeit auswärtig etc.) - Lehrerweiterbildung in Englische Sprache sowie ähnlichen Fremdsprachen mithilfe qualifizierte Muttersprachler - Deutschunterricht für Kanake bzw. Deutsch als Sprache (Deutschkurse auf saemtlichen Spezifizieren, faktisch Vorbereitung auf DSH-Prüfung) - in den Räumen unserer Sprachschule in Berlin-Wedding strom beim Lernenden vor Ort in halbwegs Gemeinde wie auch Dunstkreis.

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Schlimme Wahl...

Du sahst die Fee ihr goldnes Haar sich strählen, Wenn morgens früh noch alle Wälder schweigen, Gar viele da im Felsgrund sich versteigen, Und weiß doch keiner, wen sie wird erwählen. Von einer andern Dam hört ich erzählen Im platten Land, die Bauern rings dir zeigen Ihr Schloß, Park, Weiler – alles ist dein eigen, Freist du das Weib – wer möcht im Wald sich quälen! Am 8. Oct. schloß Baiern mit Österreich einen Vertrag in Ried ab, worin dem König von Baiern alle jetzigen Besitzungen garantirt wurden, erklärte am 14. Oct. an Napoleon den Krieg u. entsendete den Theil seines Heeres, welcher bisher unter Wrede am Inn zur Beobachtung Österreichs aufgestellt war, durch drei österreichische Divisionen verstärkt, gegen die französische Rückzugslinie. Meine Wahl fiel auf eine Weltbeschreibung in welcher man zwar noch Wundermenschen mit Hundsköpfen oder einem so breiten Fuß, daß er beim Ausruhen im Gras als Sonnenschirm sich benützen ließ, doch aber auch manches Nützliche fand. Als nun einst in der Schule die Aufgabe gestellt wurde, es solle jeder sechs Städtenamen auf die Tafel schreiben, so brachten meine Kameraden vielleicht Saulgau, Riedlingen, Buchau, Biberach, Ehingen, Ulm fertig, während ich mit einem ganzen Haufen von Städten aus Italien und China und Amerika aufwartete. Der Lehrer schaute mich ganz verblüfft an. Auswendig hätte er selbst nicht so viele Namen gewußt. Woher ich das alles wisse, fragte er. Ich bekannte und war nun Hahn im Korb, was mich antrieb, auch in 50 den anderen Lerngegenständen allen Fleiß zu verwenden und die Süßigkeit des ersten Platzes dauernd zu verschmecken. So ist etwa auch das Deutsche Archäologische Institut seit langem in Pompeji tätig. Seitdem beschränkte man sich, abgesehen von kleineren Sondierungen oder gezielten Sondagen und Grabungen, auf die schon ausgegrabenen Gebiete. In den 1920er-Jahren wurde unter Amedeo Maiuri, der für fast 40 Jahre Ausgrabungsleiter in Pompeji war, erstmals in älteren Schichten als der von 79 n. Pompeji wird auch zunehmend zu einem internationalen Forschungsprojekt. Auch die Ausgrabung des Gräberfeldes vor dem Noceraner Tor fällt in diese Zeit.

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Nebelduft schmiegt sich an mich...

Die rangen mit den Engelein, und drängten fort die Engelein; und endlich auch die schwarze Schar in Nebelduft zerronnen war. Ich aber wollt in Lust vergehn, ich hielt im Arm mein Liebchen schön; sie schmiegt sich an mich wie ein Reh, doch weint sie auch mit bitterm Weh. Es kommt mir schier vor, als wenn ein Chemikus Kupfer in Gold verwandlet, als wann ein gemeines Schaffell zu Pergament wird, worauf päpstliche Bullen und kaiserliche Patente geschrieben werden; es ist schier nicht anders, als wann ein schlechter, tumperer und stinkender Nebel von der Erde aufsteiget, und nachmalen in eine schöne glänzende Wolke verkehrt wird, mit einem Wort: David ist hoch kommen, aber wenig ist abgegangen, gar wenig, daß er nicht Alles wiederum verloren, Kron und Thron, Land und Stand, Leut und Beut, Alles ist auf dem Spitz gestanden. Dann wie der David seinem Feldherrn Joab eine Stafette geschickt, worin er ihm in aller Geheim anbefohlen, er solle gewisser Ursachen halber den Uriam an die Spitze der Armee stellen, damit er bald den Rest bekomme, so hat Joab solchen Brief einem seiner vertrautesten gezeigt, doch aber er soll die Sach bei sich behalten; der andere hat wiederum einen guten Freund, doch sub Rosa vertrauet; dieser auf gleichen Schlag mehrmalen einem andern, doch aber, damit es nicht weiter komme. Von was Hammer ist ein solcher großer Jammer geschmiedet worden? Er hat seine eigene Residenzstadt müssen verlassen, und zu Fuß davonlaufen, das ganze Volk war auf des Absalons, dieses ehrsüchtigen aber nicht ehrlichen Menschen, Seite, als der durch den Fuchsschweif bei einem Haar wäre zum Scepter kommen. Es ist eine kleine Zeit angestanden, daß solches unter der ganzen Armee ist lautmährig worden, welches dem vermessenen Absalon ein gewünschter Handel gewesen ist; denn er hiedurch dem Volk gezeigt, was sie, für einen saubern König haben, und die Sache so weit gebracht, daß fast Jedermann ihm anhängig geworden, und den David verlassen.

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Poseidon...

Der Gott ward von Hermes olymphoch enthoben; sein Schiff aber loht, ein ersternter Rubin, und scheitert, als Gabe zersamend, beim Toben Poseidons, im schimmernden Gischthermelin: Die Fülle ist heil über Inseln verstoben; Apollozu schwingt sich ein liebster Delphin. In der dem Park angeschlossenen Spielbank winkt als Hauptpreis eine Woche mit Vollpension in einem Storchennest. In der ersten Verkaufswnoche werden bereits 2 Millionen CDs abgesetzt. Im ersten Jahr wird die Anlage bereits von 1, Millionen Besuchern äußerst positiv angenommen. Dieter Bohlen schreibt den ersten Popsong, der allein unseren Lieblingen gewidmet ist. Dass bei dem dabei entstandenen Getümmel zwei Jungstörche (es waren leider zwei aus Karlsruhe) von einem unvorsichtigen Fahrer überrollt wurden, mag die insgesamt positive Bilanz nicht schmälern. Im nächsten Jahr, so wissen die Gazetten zu berichten, wird auf den doch umständlichen Linienflug verzichtet und die insgesamt ausgehorsteten Jungen aus Südwestdeutschland in einem extra dafür geschaffenen Freizeitpark mit der größten Freiflugvoliere weltweit einquartiert. Mit Hubsteigern und Drehleitern aller Art wird den Besuchern die Möglichkeit gegeben, sich die Welt aus der Storchenperspektive zu betrachten. Die ersten 00 Jungstörche haben ihre erste Reise damit fast verlustfrei überstanden. Mit einer Vergrößerung wird geliebäugelt. Wie ein Zugvogel pflegte er, wenn der Goldregen an den Dämmen der Eisenbahn zu blühen begann, in die Heimat seiner Ahnen zurückzukehren. Mit seinen hellen, klugen, ein wenig hervorquellenden Augen, seiner spiegelnden, kugelblanken Glatze, seinem kleinen, blonden Schnurrbärtchen, den schmalen Schultern, den übermäßig langen Beinen gewann Chojnicki die Zuneigung aller Menschen, denen er zufällig oder absichtlich in den Weg kam. Graf Wojciech Chojnicki, verwandt mit den Ledochowskis und den Potockis, verschwägert mit den Sternbergs, befreundet mit den Thuns, Kenner der Welt, vierzig Jahre alt, aber ohne erkennbares Alter, Rittmeister der Reserve, Junggeselle, leichtlebig und schwermütig zu gleicher Zeit, liebte die Pferde, den Alkohol, die Gesellschaft, den Leichtsinn und auch den Ernst. Er brachte mit sich einen leicht parfümierten Hauch der großen Welt und galante und abenteuerliche Geschichten. Den Winter verbrachte er in großen Städten und in den Spielsälen der Riviera.

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Drei tollen Tage im Früh...

Auf italienische Weise schwärmten und lärmten an den drei tollen Tagen noch immer Masken aller Gestalten auf den Straßen umher. Es ist, als hätten sie im voraus die Worte vernichtet, mit denen man sie fassen könnte. Formlose, stark gewordene Frauen, die, stark geworden aus Erschöpfung, sich ihren Männern ähnlich werden ließen und die doch innen ganz anders waren, dort, wo ihre Liebe gearbeitet hatte, im Dunkel. Dies organisierte ein Komitee, das oder wie es sich für gut sortiertes deutsches Planen offenbar gehört ? aus einem kleinen und einem großen Rat bestand. Aus dem, was der Herrenclub Olypische Gesellschaft in Köln schuf, entstanden die uns bekannten Faschingsumzüge. Dem aufmerksamen Beobachter zeigten sich gerade an diesen Tagen manche Leute ohne Masken; jedoch war das öffentliche Leben des Karneval den unteren Volksklassen ganz überlassen, da sich die höheren Stände zurückzogen. Die ersten Jahre stand das Motto des Umzugs für seinen Namen. Geburtsdatum? des Rosenmontagsumzugs in Köln, hielt man es in Köln offenbar für notwendig, das Narrentreiben in den Straßen der Stadt etwas mehr zu kontrollieren, zu kanalisieren und in geordnetere Bahnen zu lenken. Köln hatte damalas schwere Zeiten hinter sich. Die Zeit von 1816/17 ging als eine Phase von Hungersnöten und Krisen in die Stadtgeschichte ein. In diesem ersten Jahr war dies Heldentag. Aus diesen Jahren gibt es Aufzeichnungen eines anonymen Chronisten. Es weist ein wenig darauf hin, dass die Menschen je engagierter und heftiger feierten, desto schwieriger die allgemeine und persönliche Lage war, die Stadt war wenige Monate zuvor durch französische Revolutionstruppen eingenommen worden, erhielten die Bewohner die Erlaubnis, ihre Karnevalsumzüge durchzuführen.

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Unser Sprachstudio und

Intensive, qualifizierte Einzel-Nachhilfe in allen Fächern für Schüler, Berufsschüler und Studenten mit Lernproblemen und Wissenslücken ab 11,00 € pro Nachhilfe-Stunde (= 45 Min.) bis Klasse 10 sowie ab 12,50 € pro Unterrichtsstunde ab Klasse 11 in unserem Lernstudio in Dresden-Neustadt und Dresden-Striesen oder Nachhilfe mit Hausbesuch in allen Stadtteilen von Dresden (auch in Dresden-Mitte, Dresden-West und Dresden-Süd) und in der Umgebung von Dresden, z.B. Radebeul, Coswig, Heidenau, Pirna, Freital, Dippoldiswalde, Bannewitz. Zusätzlicher, unterstützender Unterricht in der Erwachsenenbildung, u.a. bei beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen, u.a. Stützunterricht bei Umschulungen und Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation, in unserem Lernstudio in Dresden-Ost und Dresden-Nord oder beim Teilnehmer vor Ort in allen Stadtteilen von Dresden und ggf. auch im Umland von Dresden.

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Vorteile des individuellen

Völlig freie Zeiteinteilung für den Lernenden, d.h. die einzelnen Unterrichtstermine für den Französisch-Einzelunterricht können entsprechend dem Zeitplan des Lernenden flexibel mit der Lehrkraft abgestimmt werden und bei Bedarf auch als Intensivkurs mit mindestens 10 Doppelstunden pro Woche durchgeführt werden. Kein Unterrichtsausfall bzw. kein versäumter Unterricht, da vereinbarte Unterrichtstermine durch den Lernenden aus wichtigem Grund abgesagt bzw. verschoben werden können, ohne dass hierfür Kosten entstehen. Die Lehrkraft kann sich im Französisch-Einzelunterrich hundertprozentig auf den einzelnen Lernenden und sein Anliegen konzentrieren. Auswahl der Lehrkraft in Abstimmung mit dem Lernenden, z.B. muttersprachliche Lehrkraft aus Frankreich oder qualifizierte deutsche Lehrkraft mit Auslandserfahrung und pädagogischer Ausbildung. Keine Unterforderung oder Überforderung des Lernenden, da seine Vorkenntnisse zu Beginn der Sprachausbildung durch einen Einstufungstest präzise ermittelt werden und der Lernende das Lerntempo selbst bestimmt. Referenzenliste: Tetra Pak GmbH Wien, Genesis GmbH Florenz an der Elbe, Arcade Engineering GmbH, System Plast GmbH Dohna, TRAIN Transfer und Zusammenführung GmbH, Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Erblehre Elbflorenz, Sandvic Tooling Bundesrepublik Deutschland GmbH, O-I GLASSPACK GmbH und Co KG, ESMT GmbH, Der Hauptstadt, MEDA Pharma GmbH und Co KG, Bad Homburg, Plümer Telecom GmbH, Florenz an der Elbe, Hofbäckerei Backwarenproduktion HB KG, Steuerberater Dr. D. Eschler und E. Wetzig, Florenz an der Elbe, Miwoag – Mietwohnungsagentur, Elbflorenz, Sprache und Ökonomie, Organisation für Fremde Sprachen GmbH, Swiss Post Internet Guerillas GmbH, CONMA-Pharma Engineering GmbH, HERMOS Programms GmbH Elbflorenz, KMS Rechner GmbH, Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH und Co. KG Radebeul...

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Firmenlehrgänge als

In fachbezogenen und branchenspezifischen Firmenkursen unserer Fremdsprachenschule werden in der Regel u.a. folgende Schwerpunkte gesetzt: Vermittlung und Anwendung von fach- bzw. berufsspezifischem Vokabular (z.B. technischer, wirtschaftlicher, naturwissenschaftlicher Wortschatz), Firmenpräsentationen (Vorstellen des eigenen Unternehmens und der Branche), Kurzvorträge und Diskussionen zu fachlich relevanten und aktuellen Themen, Grundlagen der Verhandlungssprache, Argumentieren und Vertreten des eigenen Standpunktes, Ãœberzeugen des Gesprächs- bzw. Verhandlungspartners, bei Bedarf Führen von firmenspezifischen Beratungs- und Verkaufsgesprächen, Verfassen, Verstehen und Ãœbersetzen von Fachtexten (z.B. technische Dokumentationen, Ausschreibungsunterlagen, Anleitungen, Gebrauchsanweisungen) sowie fachspezifische Bürokommunikation, d.h. Führen von Telefonaten mit tätigkeitsrelevanten Inhalten und Verfassen von formgerechten Geschäftsbriefen und offiziellen Dokumenten.

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Berlin language school

Berlin language school with offices in Berlin-Mitte and Berlin-Charlottenburg organises effective German lessons and German courses for foreigners, migrants and non-native speakers of German - individuals and foreign employees and managers of companies - based on the CEFR with flexible contents and timetables, for example German lessons for beginners (level A1), German lessons for pre-intermediate learners (level A2), German lessons for intermediate learners (level B1), German lessons for advanced and very advanced learners (level B2, C1, C2), German lessons for everyday life and colloquial language, German lessons for the job and profession, German lessons for academic studies in Germany, German lessons for applications and job interviews ... with highly qualified German teachers with a lot of experience at our language school or at the learners´ homes or offices in Berlin, Potsdam and on the outskirts. The German teachers of our language school speak foreign languages, such as English, Spanish, French, Russian, Polish...

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Englisch-Firmenkurse für

Berufsbezogene bzw. fachspezifische Englischkurse für nahezu alle Berufsgruppen und Fachrichtungen, z.B. Business English / Wirtschaftsenglisch / Geschäftsenglisch, Englisch für Ingenieure und Techniker, Englisch für Informatiker / IT, Englischkurse für Gastronomie und Hotelgewerbe, Englisch für Mediziner, Englisch für Naturwissenschaftler, Englischkurse für Bauwesen und Architektur. Englischkurse als Einzeltraining für Mitarbeiter von Unternehmen und Institutionen, d.h. individuelle Firmenkurse, in unserer Sprachschule oder beim Lernenden im Betrieb bzw. im Büro. Englischkurse für die berufliche Anwendung, z.B. Englischkurse für Wirtschaftssprache (Business English / Wirtschaftsenglisch / Geschäftsenglisch / Verhandlungssprache), Bürokommunikation, Verhandlungssprache, Hörverständnis, Übersetzungstechniken ...

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Der Maler wacht auf, in

Aus Wolken, eh im nächtigen Land Erwacht die Kreaturen, Langt Gottes Hand, Zieht durch die stillen Fluren Gewaltig die Konturen, Strom, Wald und Felsenwand. Wach auf, wach auf! die Lerche ruft, Aurora taucht die Strahlen Verträumt in Duft, Beginnt auf Berg und Talen Ringsum ein himmlisch Malen In Meer und Land und Luft. Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, regelmäßigen Donner einer meilenweiten, geschäftigen Welt und der trübe Dunst aus nachbarlichen Häusern, Misthaufen und offenen Kanälen. Dann war er zu Hause bei Menuchim. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Menuchims. Die Flöhe sprangen aus den schwarzen Sparren zwischen den Brettern der Diele, in die Kleider, auf die Kissen, auf die Decken. Ja, und ein paar Sterne sah Mendel ebenfalls, ein paar kümmerliche Sterne, zerhackte Sternbilder. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Mendel Singer entzündete die Kerze in der grünen Flasche neben dem Bett und ging ans Fenster. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Er erinnerte sich an die hellgestirnten Nächte daheim, die tiefe Bläue des weitgespannten Himmels, die sanftgewölbte Sichel des Mondes, das finstere Rauschen der Föhren im Wald, an die Stimmen der Grillen und Frösche. Die Nächte waren heiß und schwer. Da sah er den rötlichen Widerschein der lebendigen amerikanischen Nacht, die sich irgendwo abspielte, und den regelmäßigen, silbernen Schatten eines Scheinwerfers, der verzweifelt am nächtlichen Himmel Gott zu suchen schien. Die Katzen lärmten, die herrenlosen Hunde heulten, Säuglinge schrien durch die Nacht, und über dem Kopf des Sängers schlurften die Schritte der Schlaflosen, dröhnte das Niesen der Erkälteten, miauten die Ermatteten in qualvollem Gähnen. Die Wanzen zogen in langen, geordneten Reihen die Wände hinunter, den Plafond entlang, warteten in blutlüsterner Tücke auf den Anbruch der Finsternis und fielen auf die Lager der Schlafenden. Es war Sommer.

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Einsam im Nebel vorne,

Die Zeit ist gekommen, Kälte ist da, Luft schmeckt bitter, grimmig der Wind. Man sieht kaum die Hand vor den Augen, im hinter Nebelschwaden heranrücken Tageslicht, sind geisterhafte Schatten zu erkennen. Schatten lösen sich aus der Dämmerung allmählich heraus, das Oberstübchen arbeitet fieberhaft. Ist es Phantasie, oder echte Empfindung? Ist die dunkle Gestalt vor uns ein Mensch, ein Dämon, oder ein Werwolf? Oder ist es nur ein wiegender Wacholderstrauch im Wind? Aberwitzige Felsbrocken tauchen unversehens vor uns auf. Mehrere Biester kommen über den Hügel heran. Alles Glück scheint eingefroren hinter den dicken Wolken aus Eis. Keine Freude, nur die Sehnsucht röchelt leise. Aschfahler Luftstrom tost um die Berge, bläst mir den Gram aus dem Gesicht. Mein Glück verließ mich mit Schrecken. Leere nur und wenig Licht. Doch ich fühle mich verlassen auf der Suche nach dem Sinn. Fleiß, Erfolg und Belanglosigkeit versäumte ich bald in den Myriaden der Zeit. Umnebelt vom Gewühl der Stadt, von Verrücktheit ausgelaugt, flüchte ich ins bergige Gelände. Empfang mich, kostbarer Frieden! Die Einfachheit, der ich oft mich in die Arme warf, hat was der Erdbewohner erträumt und was der Erdenwurm nicht entbehren kann. Der Ergebenheit unverfälschte Herrlichkeit, dem dezenten die Prosperität, Entzücken für das Einfühlungsvermögen und für der Erkenntnis Stillschweigen. Unverbrauchte, liebliche Natur, am Horizont, bedarf es der durchgehend freien Kunstfertigkeiten nur. Auch die Zufriedenheit, hasst, so wie du, Maßlosigkeit, wählt für den Wolkenglimmer Stillschweigen, und Beschaulichkeit für Menschengewimmel. Der Sonnenscheibe gleich, die, durch Gewoge fortgescheucht, ausgewählte Gebüsche verfolgt, und ausgestorben Parzellen wehklagt, entrinnt sie dem Geraschel um prangende Gebäude, wo auswärts Gefunkel herrscht, und innen Heidenlärm für die Begeisterung. Der frevelhaften Profitgier feind, und eitler Ruhmbegier, geht sie der Einfalt nach, und findet Verschnaufpause bei ihr; besucht, dem Landmann gleich, die Schatten seiner Wälder, Bepflügt mit ihm sein Land, und mäht mit ihm die Felder; Zerteilt Artefakt, und Zufriedenheit, wie Begehren und Verdrossenheit, Verkleckerst Schweiß mit ihm, und träumst bei ihm am Wasserlauf.

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Kennedy's Träume

Inzwischen verließ ihn sein Freund, der Jäger, nicht; er blieb ihm so ängstlich zur Seite, als fürchte er, daß der Doctor sich einmal, ohne vorher etwas davon zu sagen, in die Lüfte schwingen könne. Er hielt ihm, um ihn von seinem gefährlichen Vorhaben abzubringen, die überzeugendsten Reden, aber sie überzeugten Samuel Fergusson nicht; er erging sich in den gefühlvollsten, inständigsten, flehentlichsten Bitten, aber den Doctor vermochten sie nicht zu rühren. Dick merkte, wie ihm sein Freund förmlich zwischen den Fingern durchschlüpfte. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. Schon jetzt haben die "drahtlosen Techniker" den Aerophor nicht nur erfunden, sondern auch derart vervollkommnet, daß ein automatischer Signalapparat dem Lokomotivführer selbsttätig anzeigt, wenn ein anderer Zug auf demselben Schienenstrang läuft und sich in einer Entfernung von nur zwei englischen Meilen befindet. Und jedes andere, in einer gewissen Entfernung befindliche Schiffahrtshindernis, wird ihm ebenso sicher durch den Apparat signalisiert, und er wird ihm auch die genaue Entfernung angeben können, in der es sich befindet. Dadurch sind die Lokomotivführer der beiderseitigen Züge imstande, die Fahrt zu verlangsamen oder zu halten oder eventuell auf ein anderes Gleise zu führen. Nebenbei verhindert der verweigerte Blick zurück, dass der Seemann etwas von seiner absolut gesetzten Freiheit durch soziale Bindungen an Frauen einbüßen muss. An diesem Punkt springt die Handlung auf ein Schiund folgende Man befindet sich nun auf dem Ozean. Der Blick zurück würde die Konzentration auf das Kommende verringern und damit das Leben gefährden. Das Ich ergötzt sich ein weiteres Mal an der freiheitlichen Szenerie. Die Sehnsucht bleibt dabei immer auf die Zukunft gerichtet. Doch diese ständige Lebensbedrohung wird durch ein starkes Vertrauen auf Gott ins Positive gewendet. Vor dem Bug des Schiffes lässt sich das Fernweh befriedigen; es lauern aber auch die Gefahren der Natur. Der Seefahrer ist ein Getriebener, der Natur zwingend ausgeliefert. Die Gefahr ist allgegenwärtig, wenn dank der unberechenbaren Natur in der Gestalt der schwierigen Passage am Kap Horn nur noch das Vertrauen auf Gott bleibt. Dies wird ähnlich wie in der ersten Strophe illustriert: Blaues Meer, endloser Himmel, die Weite der Welt hier ist der tüchtige Matrose in seinem Element. Die Natur stiftet nicht nur Freiheit, sondern auch Gefahr. Noch beschäftigte sich der Seemann damit ob er Streichhölzchen habe.

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