Wenn die Melodie dem
Die Stadt atmet den staubigen Atem eines gewöhnlichen Donnerstagsmorgens. In einer Straßenbahn, deren Achsen das ächzende Lied der Routine singen, […] Mehr lesen
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Die Stadt atmet den staubigen Atem eines gewöhnlichen Donnerstagsmorgens. In einer Straßenbahn, deren Achsen das ächzende Lied der Routine singen, […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Stadt atmete unten, ein träges Tier aus Licht und Lärm, aber hier oben, auf dem rostigen Skelett einer längst vergessenen Sportanlage, […] Mehr lesen
Mehr lesenTief in den sächsischen Wäldern, wo das Licht nur zögerlich den moosbedeckten Boden küsst, wartet mehr als nur Stille. Hier, zwischen […] Mehr lesen
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Mit einem Augenzwinkern und den besten Grüßen von der Bühne des Lebens,
auf der der Hahn kräht, der Christ betet,
der Atheist zweifelt und der Misthaufen still zuschaut.
Möge Ihr Tag so bunt und skurril sein wie dieses morgendliche Konzert der Weltanschauungen.
Quellenangaben:
Inspiriert von den Weisheiten des Hahns auf dem Mist und meinen Gedanken zwischen Glauben und Zweifel.
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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dir aufrichtig, daß wir alles aufbieten werden, um ihn zu befreien. Er lächelte und sagte: Und wenn ihr geht und alle seine Krieger ruft, so werden sie dennoch zu spät kommen, weil mehr lesen >>>
Du warst allein, ich sah durchs Schlüsselloch den kraftlosen Lichtstrahl der späten Glühbirne noch. Was stand ich doch und trat überhaupt nicht ein? Auch brannte nur, und mehr lesen >>>
Wir sind jetzt also in civilisirten Landen? fragte der Jäger. Bei der Schnelligkeit, mit der wir fortkommen, wird auch das nicht lange dauern, entgegnete Fergusson. mehr lesen >>>
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Ein König, hocherhaben auf lichtumglänztem Sitz; in zorngehobner Rechte flammt der gezackte Blitz. Wie Donnerwolken wallet sein Mantel, schwer mehr lesen >>>
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Ein Tatortvideo zeigt Einbruch nach dem Brand eines Verteilerkastens an der Augustusbrücke nahe dem mehr lesen >>>
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Die Stadt atmet den staubigen Atem eines gewöhnlichen Donnerstagsmorgens. In einer Straßenbahn, deren Achsen das ächzende Lied der Routine singen, hält jeder Passagier sein kleines Privatdrama in den Händen: eine zusammengeknüllte Rechnung, den stumpfen Blick auf ein Smartphone, die stumme Resignation im Blick. Dann durchschneidet es die Luft, unsichtbar und unerbittlich - eine Melodie. Sie kriecht aus den Lautsprechern, nicht laut, aber unwiderstehlich, ein akustisches Insekt, das sich in den Geist bohrt. Anfangs ist es nur ein leises Summen im Ohr, ein nerviger Wiederholungszwang. Doch bald wird klar: Dieser Klang ist anders. Er beißt sich fest und beginnt, zu verändern. Die Gesichter der Menschen, eben noch Schattenlandschaften aus Alltagssorgen, verziehen sich. Nicht zu Stirnrunzeln, sondern zu etwas Unmöglichem: zu Grinsen. Zu einem breiten, unkontrollierbaren, schmerzhaft weit gezogenen Lächeln. Ein älterer Mann, dessen Mundwinkel seit Jahren nur nach unten zeigten, strahlt plötzlich wie ein Kind. Eine Frau, in hektische Gedanken versunken, bricht in glucksendes Lachen aus. Panik blitzt in ihren Augen auf, die ihren eigenen, sich verselbstständigenden Muskeln hilflos ausgeliefert sind. Die Atmosphäre kippt von Langeweile in surreale Angst. Was geschieht hier? Ist es ein kollektiver Wahnsinn, ein Gift in der Luft - oder etwas, das gezielt lauscht und manipuliert? Da steigt er ein, an einer Haltestelle, an der niemand einsteigen sollte. Seine Anwesenheit kühlt die Luft um mehrere Grad ab. Er ist Eleganz und Unheil in einem, ein Mann in makellosem Rot, dessen Lächeln das der anderen nicht spiegelt, sondern zu befehlen scheint. Sein Blick streift über die Karikaturen von Fröhlichkeit, als würde er ein Werk begutachten. Er sagt nichts zur Menge. Vielleicht braucht er es nicht. Die Melodie scheint von ihm auszugehen, ein Köder, eine Falle. Wer ist dieser Mann, der keine Seele zu fordern scheint, sondern nur dieses groteske, erstarrte Glück? Und was bleibt von einem Menschen übrig, wenn seine eigenen Emotionen zur Marionette einer fremden Melodie geworden sind? Die Straßenbahn rumpelt weiter, ein Gefängnis auf Schienen, gefüllt mit stummen, grinsenden Statuen. Der Mann in Rot steigt aus, sein Werk getan. Doch das Summen in den Köpfen bleibt, ein lebendiges Echo. Es klingt nicht nach. Es wartet. Und die Stadt da draußen, ahnungslos und voller Leben, ist ein frisches, unberührtes Stück Notenpapier. Was wird geschehen, wenn die Melodie wieder einsetzt, nicht in einer Bahn, sondern in einem ganzen Viertel? Der erste Ton hat bereits gespielt. Der nächste Zug ist nicht mehr aufzuhalten. […] Mehr lesen >>>
Die Stadt atmete unten, ein träges Tier aus Licht und Lärm, aber hier oben, auf dem rostigen Skelett einer längst vergessenen Sportanlage, existierte nur der Wind und das stumme Rufen der Stange. Sie hing zwischen Himmel und Abgrund, ein simpler Metallbogen, der mehr zu wissen schien, als er preisgab. Für den Mann, dessen Hände schon das kalte Eisen umklammerten, war sie kein Sportgerät mehr, sondern ein Portal. Sein Aufstieg begann nicht mit Muskelkraft allein, sondern mit einer Verzweiflung, die nach Erhebung schrie. Jeder Zentimeter, den er sich vom Boden löste, war ein Kampf gegen eine unsichtbare Schwere, ein inneres Gesetz, das ihn unten halten wollte. Doch in der Qual blitzte etwas Unerwartetes auf: eine Vision von Schnäpsen und Schinken, absurd und verlockend, als lockten Belohnungen aus einer anderen, verspielteren Welt. Seine Begleiter waren keine Menschen. Igel mit durchdringenden Blicken und Wölfe mit schweigsamer Anteilnahme beobachteten aus dem schmelzenden Schatten des Abends. Ihre Anwesenheit war kein Traum, sondern ein Teil des sich entfaltenden Rätsels. Sie feuerten ihn an mit Stimmen, die im Wind hallten, und ihr Jubel war echt, als er, völlig entkräftet und vom Schweiß durchweicht, den Gipfel der Stange erreichte. Der Triumph war betäubend und rein - doch er währte nur einen Atemzug lang. Denn der Abstieg entpuppte sich als tückischer Verrat der Schwerkraft und stürzte ihn in einen schlammigen Abgrund der Ernüchterung. Doch selbst im Matsch, umgeben vom Gelächter seiner tierischen Gefährten, fand sich nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang. Eine verwitterte Gravur auf dem bisher übersehenen Metall flüsterte ihm eine Botschaft zu, die alles veränderte: "Wenn du den Gipfel erreichst, beginnt erst das Abenteuer." Es war keine bloße Ermutigung, es war eine Wegweisung. Die Stange war nur der erste Schlüssel. Sie wies hin auf uralte Bücher, versteckt in verlorenen Höhlen, die von Reisen sprachen, die nicht über Berge, sondern durch die unkartierten Gebiete der eigenen Seele führten. Was wartete wirklich in diesen Tiefen? Und welches Gesicht würde er sehen, wenn er dem Ruf in das größte aller Geheimnisse folgte - dem Geheimnis, das in ihm selbst schlief und nur darauf wartete, geweckt zu werden? […] Mehr lesen >>>
Tief in den sächsischen Wäldern, wo das Licht nur zögerlich den moosbedeckten Boden küsst, wartet mehr als nur Stille. Hier, zwischen Jahrhunderte alten Eichen, atmet die Luft nach vergilbtem Papier und unerzählten Geschichten. Dies ist kein Ort für zaghafte Seelen, denn der Wald bewahrt nicht nur Bäume, sondern auch Geister, die Geister jener, die mit Feder und Tinte ihr Schicksal herausforderten. Es ist ein Labyrinth, dessen Wände aus Schatten und flüsterndem Laub bestehen, ein Ort, an dem die Grenze zwischen dem Erzähler und der Erzählung auf furchterregende Weise zerfällt. Wer hier wandert, folgt den Spuren der Verschollenen. Einst betrat ein berühmter Schriftsteller diesen dämmrigen Pfad und wurde zu einer Legende, die nur durch drei Haare und ein verlorenes Wörterbuch überdauerte. Doch sein Geist ruht nicht. Er lauert in der Dämmerung, ein gefräßiges Echo, das sich von neuen Ideen, von ungeschriebenen Kapiteln und der Lebenskraft ahnungsloser Geschichtensucher nährt. Die Verlockung ist tödlich: Ein flüchtiger Schatten zwischen den Stämmen formt schillernde Worte, ein verführerisches Flüstern verspricht unsterbliche Inspiration. Nun wagt sich ein junger Autor mit seinem Hund in diese gefräßige Stille, getrieben von einer Faszination, die der Neugierde des Motten für die Flamme gleicht. Er sucht die Wahrheit hinter der Legende, doch der Wald hat seine eigenen Pläne. Plötzlich sind die Bäume Bücherregale, die Wege verwandeln sich in sich windende Sätze, und jedes Rascheln klingt wie das Umblättern einer Seite. Die Geschichten hier sind lebendig, hungrig und sie greifen nach denen, die sie lesen wollen. Die größte Gefahr ist nicht, verloren zu gehen, sondern sich in einer fremden Erzählung wiederzufinden, aus der es kein Entrinnen gibt. Wird er den Fluch brechen oder für immer in den Archiv der verschlungenen Schreiber eingehen - eine weitere Figur in einer Geschichte, die nie enden darf? […] Mehr lesen >>>
Du bliebest mir treu am längsten, Und hast dich für mich verwendet, Und hast mir Trost gespendet, In meinen Nöten und Ängsten. Du gabest mir Trank und Speise, Und […]
Da auf einmal, neunzehnhundert- fünf, vernimmt die Welt verwundert, daß die Kirche diesen Mann fürder nicht mehr dulden kann. Grausam schallt von Rom es her: […]
Es war ein Stückchen Fromage de brie, das fiel untern Tisch. Man sah nicht wie. Dort standen zwei Lackschuh mit silbernen Schnallen. Die fanden an dem Fromage Gefallen […]