Alles beginnt mit einer
Ein abgelegenes Ferienhaus am Rande der Gegenwart, ein stilles Nebengebäude mit moosüberwachsenem Dach und einer Antenne, die längst nichts mehr […] Mehr lesen
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Mehr lesenIch weiß es noch, so manches Mal, wenn still der Tag zur Ruhe ging, wenn sich der Sonne letzter Strahl in grünen Baumeswipfeln fing, da ward mir […] Mehr lesen
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Mein Heimweg ist nicht lang.
Er läßt mir grade Zeit
zu einem Lobgesang
auf meine Tüchtigkeit.
Ich saß beim Alkohol
und schwatzte angenehm
von Kunst und Menschenwohl:
ich weiß nicht mehr zu wem.
Jetzt aber geh ich heim
und lobe meinen Fleiß,
der stets mit einem Reim
sich zu bestätigen weiß.
Quelle:
Wüste - Krater - Wolken
Gedichte von Erich Mühsam - Berlin 1904.
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Bald nach des Sängers Abschied ward das köstliche Leben ein Opfer des menschlichen tiefen Verfalls – Er starb in jungen Jahren, weggerissen von der geliebten Welt, von der weinenden mehr lesen >>>
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Ein abgelegenes Ferienhaus am Rande der Gegenwart, ein stilles Nebengebäude mit moosüberwachsenem Dach und einer Antenne, die längst nichts mehr empfängt. Die Luft ist warm, doch es zieht zwischen den Jahren. Auf den ersten Blick scheint es ein Ort wie jeder andere zu sein. Doch unter dem Staub liegt etwas verborgen, das sich nicht mit bloßem Auge erfassen lässt. Wer hier eintritt, betritt nicht nur Räume, sondern Fragmente einer Vergangenheit, die nie ganz abgeschlossen wurde. Zwischen vergilbtem Endlospapier, das sich mit den Lochreihen alter Nadeldrucker in die Erinnerung fräst, und einem Netzwerkplan aus einer Zeit, in der das Wort Internet noch wie Zukunft roch, beginnt eine Bewegung. Nicht laut, nicht dramatisch, sondern schleichend, wie ein Echo aus alten Dateien. Es summt in den Kabeln. Ein Monitor glimmt auf. Eine Datei mit dem Namen Index.htm öffnet kein Dokument, sondern eine Schwelle. Doch wohin führt sie? Das Labyrinth, das sich dahinter auftut, ist nicht aus Stein gebaut. Es besteht aus Codezeilen, flimmernden Tags und Menüs, die sich verändern, sobald man sie liest. Wer hier geht, verliert den festen Boden aus Logik. Begriffe werden zu Wesen. Metadaten flüstern in zerbrochenen Sätzen. Und irgendwo darin liegt der Code der Sichtbarkeit verborgen. Doch was bedeutet Sichtbarkeit wirklich, wenn selbst die Agentur, die ihn einst geschaffen hat, verschwunden ist? In einer Wüste aus verwaisten Keywords und vergessenen Seiten liegt ein Ort, an dem der Begriff Webdesign mehr ist als Struktur und Farbe. Hier wird gefragt, ob nicht alles, was sichtbar sein will, zuerst durchs Unsichtbare muss. Die Wege führen durch Datenstaub, durch Archive voller unausgesprochener Sätze, durch Serverräume, die mehr bewahren als bloßes Wissen. Aber wer hat diesen Plan gezeichnet? Und warum liegt er ausgerechnet hier? Warum jetzt? Was verbirgt sich hinter dem flüchtigen Begriff Agentur, wenn keine Menschen mehr dort arbeiten und dennoch Stimmen zu hören sind? Gibt es eine letzte Nachricht zwischen all den verwaisten Fragmenten? Wenn die Wandlungen beginnen, ist nichts mehr wie zuvor. Die Geschichte öffnet sich wie ein Fenster in einem leeren Quelltext. Und es bleibt die Frage, wer ihn geschrieben hat. Was geschieht, wenn ein Gedanke wieder auftaucht, den niemand mehr sucht? […] Mehr lesen >>>
Ein kalter Glanz liegt über Dresden, feiner als Reif, schwerer als Gold. Die Stadt wirkt belebt wie immer, doch unter den vertrauten Fassaden verschieben sich Dinge. Etwas hat begonnen, in stillen Räumen, zwischen geschlossenen Türen und vergessenem Gestein. Es war nur ein Ring, sagt man, nur ein Anhänger, ein Collier. Ein Schmuckstück unter tausenden, doch dieses eine stimmte nicht. In einer Manufaktur, verborgen zwischen Antiquariat und Buchbinder, wurde er gefertigt. Oder gefunden. Oder wiedererweckt. Und mit ihm kam eine Präsenz, so leise wie Staub, so beharrlich wie Hunger. Ein Fest leuchtet auf im Zwinger, mit Lichtern wie aus der Zeit gefallen, mit Gästen, die suchen, ohne zu wissen wonach. Doch während die Musik spielt und der Wein fließt, öffnet sich etwas im Boden. Eine Kammer, ein Sockel, ein Ring. Wer ihn berührt, trägt nicht nur Schmuck. Er trägt Verantwortung. Oder Verdammnis. In der Stadt beginnen die Schatten sich zu dehnen, Stimmen flüstern aus Abflüssen, Fenster spiegeln Gesichter, die niemandem gehören. Schmuckstücke verändern ihre Besitzer. Wünsche werden gierig. Und die Gier beginnt, Gesichter zu tragen. Was bedeutet das Symbol, das plötzlich in Inventarbüchern auftaucht? Warum flackern die Straßenlaternen im Takt der Atemzüge unter der Erde? Und wieso wissen manche Kuratoren mehr, als sie zugeben, obwohl ihre Hände in Handschuhen zittern? Dann verschwindet jemand, spurlos, direkt vor dem Fest der Restauratoren. Ein Ring bleibt zurück. Eine Vitrine zerbricht, ohne berührt worden zu sein. Und der Glanz auf einem Collier ist nicht mehr nur Licht, sondern Echo, das zurückschlägt. Ein Raum unter der Stadt, von dem niemand spricht, füllt sich langsam mit Stimmen. Und ein Herz aus Bronze beginnt zu schlagen. Wer hat es gebaut? Wer hat es gebunden? Und vor allem - was passiert, wenn es wieder beginnt zu träumen? Die Zeichen mehren sich, dass das nächste Fest mehr verlangt als Applaus. Im Residenzschloss glänzt der Schmuck. Doch irgendwo im Dunkeln, abseits der Kamera, hat die Gier längst begonnen, sich durch Seelen zu fressen. Und das war nur der Auftakt. […] Mehr lesen >>>
Ich weiß es noch, so manches Mal, wenn still der Tag zur Ruhe ging, wenn sich der Sonne letzter Strahl in grünen Baumeswipfeln fing, da ward mir wunderbar zu Sinn in duftverklärter Abendzeit, als wehten durch die Seele hin die Träume meiner Kinderzeit. Moritz versucht dem Shinigami zu helfen kann aber nichts gegen den Hollow ausrichten. da er zu schwach ist. Da darauf antwortete er, das ist ein Todesgott. Ob er überleben will. Moritz fragte, was ein Hollow ist und wolle. Der Shinigami bekämpft den Hollow, aber wurde schwer verletzt. Der Shinigami sagte, ich suche einen Hollow. Als es wieder blitzte, guckte er nach oben und sah zwei Kreaturen die sich bekämpften. Eine Frau mit Birnen und Pfirschen begegnete mir, und so ging es auf Teutschen los, wo ich um sieben Uhr ankam und gleich weiterbefördert wurde. Nun erblickte ich endlich bei hohem Sonnenschein, nachdem ich wieder eine Weile nordwärts gefahren war, das Tal, worin Bozen liegt. Die zaselige männliche Blüte ist noch nicht abgeschnitten, wie es geschieht, wenn die Befruchtung eine Zeitlang vorbei ist. Eine milde, sanfte Luft füllte die Gegend. Ich habe es oft zu zehn Fuß hoch gesehen. Obwohl sich das hebräische Wort für Geist (ruach) auch auf Engel oder böse Geister beziehen kann, die Personen oder Wesen mit einer Persönlichkeit sind, wird im hebräischen der Geist Engel nie für eine andere Person gebraucht, die unterschieden von, aber Teil des Allmächtigen Engel sein soll. Sind das sieben Heilige Geister, oder sieben Wesen innerhalb der Gottheit? Bringen Sie Ihr Pferd und bringen Sie so viel Geld mit, wie Sie tragen können. Ich habe noch nie jemanden so lächeln sehen. Das sagte ich und grinste nun meine Freunde an. Und ich könnte nie so dumm sein, das zu vergessen. Schließlich erreichte ich meine Freunde und umarmte sie. Ich fühlte mich, als hätte ich sie völlig verloren, aber andererseits wusste ich immer, dass dies nur ein Spiel war. […] Mehr lesen >>>
Und aus solcher Schmerzen Schwellen, Was so lange dürstend rang, Will ans Licht nun rastlos quellen, Stürzend mit den Wasserfällen, Himmelstäubend, jubelnd, bang, […]
Es leuchtet meine Liebe, In ihrer dunkeln Pracht, Wie 'n Märchen traurig und trübe, Erzählt in der Sommernacht. Im Zaubergarten wallen Zwei Buhlen, stumm und […]
zurückgebt, was ihr uns genommen habt! Das werden wir nicht thun! So werde ich deinen Wunsch erfüllen und dir den Gebrauch unserer Waffen zeigen. Merke wohl auf: […]